Aktuell

Oh freedom…

Der Gospelchor „heavens voice“ aus Lahnstein sang zusammen mit unseren Gemeindemitgliedern diese alten Lieder, die von Freiheit, Glaube und Hoffnung erzählen. Nach dem offenen Singen in der Dresdner Diakonissenhauskirche unter der Leitung von der evangelischen Pfarrerin Ivon Fischer feierten alle zusammen Gottesdienst, in dem das Geprobte nun erklang. Der Gemeindetag an einem Samstagnachmittag im November hatte mit einem Kaffee und einem Gespräch begonnen. Die Mitglieder des Chores interessierten die Erfahrungen unserer Gemeinde während der DDR- und Wendezeit. Mancher wollte auch wissen, wie es sich als Christ heute lebt in einer Gesellschaft mit 80% Religionslosen. Die zum Teil sehr persönlichen Erlebnisse unserer Gemeindemitglieder beeindruckten die Gäste. Ein schöner Gemeindenachmittag mit Gesang und Gespräch fand mit dem Gottesdienst seinen Abschluss.

 

Mehr Glaubensauseinandersetzung, weniger Kirchenrecht – Bistumssynode 2018

Mit einer Eucharistiefeier unter Leitung von Bischof Dr. Matthias Ring wurde die in Mainz tagende 61. Bistumssynode am 7.Oktober beendet. Neben zahlreichen Rechtsfragen beschäftigte sich die Synode auch mit dem inhaltlichen Leitthema „Frieden“, verabschiedete eine Leitlinie zur Prävention gegen sexuelle Gewalt und wählte u.a. eine neue Kirchenleitung. In die Bistumsleitung (Synodalvertretung) wurde unser Dresdner Gemeindemitglied Joachim Debes gewählt. Erstmalig steht diesem Leitungsgremium mit der Freiburgerin Beate Wächter eine Frau vor. In die Finanzkommission wurde mit Jörn Stoffers ein weiteres Gemeindemitglied gewählt sowie Pfarrer Armin Luhmer als Schöffe der Synodalgerichte.

Wichtig war den Synodalen, sich bei zukünftigen Synoden mehr mit thematischen Inhalten auseinanderzusetzen und über das eigene Selbstverständnis als alt-katholische Kirche Gedanken zu machen. In diesem Zusammenhang wurde unter dem Arbeitstitel „Gottsuche“ der Prozess für die Entwicklung eines Glaubensbuches angeschoben. Mit dessen Hilfe sollen Menschen einen leicht verständlichen Zugang zum christlichen Glauben aus alt-katholischer Sicht erhalten.

 

Regionale Gemeindeversammlungen

Im September und Oktober fanden sich in unseren Teilgemeinden insgesamt 28 stimmberechtigte Gemeindemitglieder zusammen. Die regionalen Versammlungen bieten die Gelegenheit vor Ort sich über das Gemeindeleben zu informieren, auszutauschen und mitzuentscheiden. Die Gemeinde Leipzig beschloss im kommenden Jahr vier Gemeindenachmittage an Samstagen mit Gottesdienst, Begegnung und Austausch anzubieten. Weiterhin wird in den nächsten Monaten neben der Leipziger Auferstehungskirche nach einem Gottesdienstort in zentraler Lage gesucht. Aus der Großschönauer Versammlung kam der Vorschlag die Bahnhofsmission in Görlitz im diesjährigen Adventsprojekt zu unterstützen. Angeregt wurde auch ein gemeindeweites Seniorentreffen für das kommende Jahr. Synodaler Jörn Stoffers berichtete über die 61.Bistumssynode in Mainz. Für den nächsten Sommer wird wieder ein Hofgottesdienst bei Gemeindemitglied Gerhild Kreuziger geplant. Zum Reformationstag 2019 kommt uns Bischof Matthias Ring in Dresden besuchen um unsere sächsische Gemeine näher kennenzulernen. Die Protokolle der Gemeindeversammlungen können im Pfarramt eingesehen werden.

 

Viel Sonne – 10.Kinder- und Jugendwoche unserer Gemeinde

„Werwolf“ und „Mister X“ waren in diesen Herbstferien wieder in Großrückerswalde zu finden. Beide Spiele waren wieder ein „muss“ bei den 10. Kinder – und Jugendtagen, die unter der Leitung von Gilbert und Julia Then im Erzgebirge stattfanden. Anhand verschiedener biblischer Geschichten setzten sich die Kinder mit dem diesjährigen Thema „Fürchtet euch nicht“ auseinander.

Gilbert Then, Priester im Ehrenamt berichtet:

Seit zehn Jahren gibt es immer in den Herbstferien in der sächischen Gemeinde eine Kinder- und Jugendwoche. In den letzten Jahren fand diese Woche in Großrückerswalde im Erzgebirge statt, diesmal mit 22 Teilnehmern. Neben erlebnisorientierten Wanderung, Kochduell, Mister-X-Spiel, Theater, vielen Spielen, Taizegebet und langen Nächten, hatten diese Tage folgende Botschaft: Fürchte Dich nicht!

In der Tat, viele wichtige Texte in der Bibel enthalten genau diese Botschaft und so wurde in diese Woche Weihnachten und Ostern gleichzeitig gefeiert aber auch über Streit und Konfliktlösung, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Engel und Frieden gesprochen. Egal, ob den erschreckten Frauen am leeren Grab oder den Hirten auf dem Feld, es begegnet ihnen ein Engel, der sagt: "Fürchtet Euch nicht!". Gerade in einer Zeit in der in unserem Land immer mehr Menschen Angst haben, vor tatsächlichen Gefahren und vor Ängsten, die von anderen geschürt werden, ist diese Botschaft, die uns sagt: "Fürchte Dich nicht, Du bist nicht allein!", wieder besonders wichtig geworden. Oft haben wir in diesen Tagen der Kinder- und Jugendwoche den Kanon: „Fürchte Dich nicht, den Frieden zu leben. Fürchte Dich nicht, der Schwächere zu sein. Fürchte Dich nicht für Leben einzustehen. Fürchte Dich nicht!“ (Hermann J. Eimüller) gesungen. Mit dem oder einem ähnlichen Lied auf den Lippen, sind viele Kinder und Jugendlichen nach Hause gefahren.

 

Zwei sind besser als einer allein

Im Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Leipzig Anfang September stellten Petra Gerber und Heidrun Zinecker ihre Partnerschaft unter den Segen Gottes. Freunde und Familienangehörige waren gekommen um mit den Beiden das Fest in der Auferstehungskirche zu feiern. Die Gemeinde Leipzig gab ihnen mit dem Kanon "Viel Glück und viel Segen" gute Wünsche auf den weiteren Weg. Zwei sind besser als einer allein. Pfarrer Luhmer griff in seiner Predigt diese alttestamentlichen Worte über das Miteinander in Beziehung und Partnerschaft aus dem Buch Kohelet auf.

 

„Du schaffst das schon“ – Firmung in Werdau

Bischof Ring sprach in seiner Predigt über die positiven Erfahrungen, wo Menschen ermutigt und bestärkt werden etwas zu schaffen. Der Glaube an Jesus Christus möchte eine solche Ermutigung sein. Im Firmgottesdienst Ende August in Werdau wurden Tim John aus Crimmitschau und Vincent Werner aus Werdau gefirmt. Viele Gemeindemitglieder aus Leipzig, Dresden und Großschönau waren der Einladung zum Festgottesdienst nach Werdau gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein fand nach dem Gottesdienst einen Umtrunk vor der Kirche statt, den die Familien der Firmlinge ausgerichtet hatten. Anschließend gab es noch Gelegenheit beim Mittagsimbiß mit Bischof Ring ins Gespräch zu kommen.

 

Mitgliederversammlung 2018 des Fördervereins

Der Vorsitzende Frank Vesper hatte zur jährlichen Mitgliederversammlung am 01.09.2018 in das Gemeindezentrum nach Dresden geladen. 6 Mitglieder sind der Einladung gefolgt.

Die Beschlußfähigkeit war somit gegeben.

Der Vorstand wurde entlastet, die Schatzmeisterin Frau Kreutziger und der Vorsitzende Herr Vesper in ihren Ämtern bestätigt. Herr Stoffers fungiert weiter als Rechnungsprüfer.

Der Verein übernahm im letzten Jahr die Kosten für die Anschaffung von Werbemitteln, Vereinsmitglieder unterstützten die Gemeinde tatkräftig bei den jährlichen gemeinsamen Ostertagen, der Kinder- und Jugendwoche und bei der Standbetreuung beim CSD in Dresden.

Alle Mitglieder sind weiterhin aufgefordert, weitere Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen und ihren Mitgliedsbeitrag zu überweisen.

 

Gartengottesdienst

Am 24.06.2018 fand im Leipziger Osten ein Gartengottesdienst statt, an dem wir den Geburtstag Johannis des Täufers feierten. Der Garten grünte und blühte und nach der langen trockenen Hitze des Mais und Junis hat es endlich geregnet: gerade so viel, dass alles ein bisschen nass wurde und nicht so viel, dass es ungemütlich wurde. Nach dem Gottesdienst gab es ein Mittagessen in kleiner Runde. Vielen Dank an Gilbert und alle lieben Anwesenden aus Leipzig.

 

Familiengottesdienst in Leipzig

Wer gehört alles zu einer Familie? Über Jesu Worte zur Familie und wer für ihn Mutter, Bruder und Schwester ist wurde im Gottesdienst nachgedacht. Zu unserer „Riesen-Groß-Familie“ gehören alle auf der Welt, die an Jesus glauben und die versuchen Gottes Willen zu tun. Zwanzig Kinder und Erwachsene fanden sich zum Sonntagsgottesdienst in der Auferstehungskirche in Möckern zusammen. Anschließend gab es ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindehausgarten. An einer langen Tafel unterm Baum fanden alle einen Platz und genossen die mitgebrachten Speisen und den Sommertag.

 

Osterfeuer in Werdau

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Christen der evangelischen, der römisch-katholischen und der alt-katholischen Gemeinde in der Liebfrauenkapelle in Werdau - Fraureuth. Viele Christen waren zum ökumenischen Gebet am Samstag in Osteroktav zusammen gekommen. Pfarrer Oliver Gonda predigte über den ungläubigen Thomas und den Weg zum österlichen Glauben. Unser Firmling Vinzenz Werner aus Werdau zog nach der Andacht mit der brennenden Osterkerze nach draußen und entzündete das große Osterfeuer vor der Kapelle. Bei Speis und Trank am Grill fand der ökumenische Nachmittag seinen geselligen Ausklang.

 

Viele Teilnehmende an den Lückendorfer Ostertagen

Mit einem kleinen Rekord wurden die diesjährigen Lückendorfer Kar- und Ostertage beendet. 49 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben an den Gemeindetagen über Ostern teilgenommen. Eine Ferienwohnung musste sogar zusätzlich angemietet werden. Neben den Angeboten für Kinder und Erwachsene fand diesmal ein eigenes Programm für die Jugendlichen statt. Mit dem Abendmahlsgottesdienst und der Fußwaschung begannen die Tage am Gründonnerstag Abend. Gitarre und Keyboard sorgten für die musikalische Gestaltung. Anschließend ging es zur Nachtwache in die Lückendorfer Kirche und zum Abschluss ans Lagerfeuer am Haus. Der Karfreitag begann mit einem Kinderkreuzweg und einer Bibelarbeit zu den Lesungen der Osternacht. Nachmittags wurde wie gewohnt der Kreuzweg im tschechischen Georgental und die Karfreitagsliturgie mit der alt-katholischen Gemeinde in Varnsdorf zweisprachig gefeiert. Im Pfarrhaus fanden wir wieder gastfreundliche Aufnahme bei der Pfarrfamilie Soloch. Samstags nutzen viele die Zeit für die Vorbereitungen und Bastelarbeiten für Ostern oder für eine Wanderung im Zittauer Gebirge. Glücklicherweise hatte der Regen sich zum Beginn der Osternachtsfeier um 5 Uhr in der Frühe verzogen und mit dem Osterfeuer vor dem Haus begann die Liturgie. Mit dem alten Ruf „Lumen Christi“ und der brennenden Osterkerze zog die Gemeinde in die noch dunkle Lückendorfer Kirche und die Osterliturgie mit den Lesungen, der Taufwasserweihe und der Eucharistie wurde gefeiert. Ein festlich gedeckter Tisch und ein reichhaltiges Buffet erwartete alle nach der Osternachtsfeier. Neben den Gottesdiensten und Angeboten der Tage war genug Zeit zu Gesprächen, Spielen, Wanderungen und zur Erholung. Nicht wenige ließen die Tage ruhig ausklingen und blieben bis zum Ostermontag. Vielleicht können wir unseren kleinen Teilnehmerrekord nächstes Jahr noch steigern?

Jugendprogramm in Lückendorf

Die Anmeldung von über 10 Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die gemeinsamen Kar- und Ostertage motivierte das Vorbereitungsteam, erstmals ein eigenes Programm für diese Gruppe vorzubereiten.
Im Mittelpunkt standen zum einen spezifische Einführungen zu den jeweiligen einzelnen liturgischen Feiern der drei österlichen Tage, die kirchlich gesehen vom Beginn der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag bis zum feierlichen Schlusssegen der Osternacht ein einziger großer Gottesdienst sind. Zum anderen beschäftigten sich die Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen am Karfreitag vor allem mit dem Thema „Leid“ und wie es selbst erfahren, aber auch anderen zugefügt wird. Diese Themen wurden an dem großen Holzkreuz visualisiert, das von Gilbert Then und den Jugendlichen vor ein paar Jahren bereits in Lückendorf gebaut wurde. Am Karsamstag ging es dann darum, wie man gerade als Christ solches Leid verhindern oder lindern kann und was sich jeder ein-zelne davon selbst zutraut und Betroffenen anbieten kann. Diese Lösungen endeten auf der anderen Seite desselben Kreuzes und symbolisierten so, wie eng Karfreitag und Ostern miteinander verbunden sind: Das Kreuz als Symbol für Leid und Erlösung. Wer mochte, konnte sein Angebot, um Leid zu lindern, auf die blauen „Warnwesten“ schreiben, auf denen andere davor „gewarnt“ werden, dass der Träger ein alt-katholischer Christ ist. Diese Westen durfte sich jeder Teilnehmer zur Er-innerung mit nach Hause nehmen. Daneben gab es an Gründonnerstag noch einen gemeinsamen „Gang mit Jesus nach Getsemani“, eine ab-schließende Feuerrunde in Erinne-rung an das Kohlenfeuer, an dem Petrus in dieser Nacht Jesus mehr-mals verleugnete, eine Runde thematisches „Outburst“ - Spiel und die Vorbereitung der Dorfkirche für die festliche Feier der Osternacht. Alles in allem ein sehr gelungenes und abwechslungsreiches Programm, wie die abschließende Feedbackrun-de am Osterfeuer am Ostersonntag ergab. An einzelnen Verbesserungsvorschlägen wird gearbeitet, um auch im nächsten Jahr wieder ein entsprechendes Programm anbieten zu können. Die Botschaft von Ostern in Lückendorf 2018: Jesus lebt …. und unsere Gemeindejugend ist ebenfalls quicklebendig.

 

Zentrale Gemeindeversammlung in Leipzig

Am Sonntag, dem 11. März fanden sich 25 Erwachsene und Kinder zum Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung in Leipzig ein. Hier singen uns die Kleinsten ein lustiges Tierlied vor, welches sie im Kindergottesdienst kennengelernt haben.

Gestärkt am Pizza-Buffet wurde die Gemeindeversammlung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Jens Kunstmann eröffnet.

Es erfolgte ein Rückblick auf das Jahr 2017 und ein Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen - der Seelsorgebericht 2017 vom Pfarrer vorgestellt und kommentiert.

Rechner Jörn Stoffers stellte die Jahresrechnung 2017 vor sowie den Haushaltsplan 2018.

Die Rechnungsprüfer attestierten die Richtigkeit der Jahresrechnung, so dass der Vorstand entlastet werden konnte.

Herr John und Herr Röseler wurden als Rechnungsprüfer (wieder-)gewählt.

 

Zusammen Glauben - Ökumenisches Gebet um die Einheit

Im Januar wird weltweit in einer Gebetswoche um die Einheit der Christen gebetet. In diesem Jahr haben Christen aus der Karbik die Texte vorbereitet und damit auch auf ihre leidvolle Geschichte hingewiesen. Sklaverei und Unterdrückung prägten ihr Leben und bis heute leben viele Menschen dort in ärmlichsten Verhältnissen. Naturkatastrophen wie Wirbelstürme sorgen zudem für Zerstörung und Leid. Der Glaube an einen befreienden Gott, der an der Seite der Armen steht gibt ihnen Hoffnung. Christen aus unseren evangelischen und römisch-katholischen Nachbargemeinden in Dresden kamen an diesem Abend in der Kurt-Frölich Straße zusammen um für die Einheit der Christen zu beten. Beim Agape-Mahl gab es reichlich Gelegenheit zum Gespräch und Austausch.

 

Segen für das neue Jahr - Sternsinger unterwegs

In Leipzig und Dresden besuchten Kinder und Jugendliche unsere Gemeindemitglieder. Farbenfroh als Sternsinger und Könige verkleidet brachten sie den Segen für Haus und Bewohner. In diesem Jahr wurde mit der Sternsingeraktion unseres Bistums für ein Schulprojekt in Manila gesammelt. Unsere philippinische Schwesterkirche unterstützt an vier Orten mit einer mobilen Schule benachteiligte Kinder aus armen Familien. Neben dem Lernen von Lesen und Schreiben sind Hygieneschulung und Persönlichkeitsbildung wesentliche Elemente der Arbeit. Unsere sächsische Gemeinde hat über 600 € für das Schulprojekt gesammelt. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.