Aktuell

Stadtkloster Segen - Dekanatstage in Berlin

Vom 3. bis 5. November trafen sich dieses Jahr Alt-Katholiken aus dem ganzen Dekanat OST im „Stadtkloster Segen“ am Prenzlauer Berg in Berlin, in dem seit einen halben Jahr auch eine Familie aus der alt-kath. Gemeinde Berlin wohnt und sich einbringt.

Unter der Überschrift „Geistliche Gemeinschaften“ präsentierten sich das „Stadtkloster Segen“, die „Gemeinschaft St. Michael“ und das „Rogate-Kloster“, das vor einem Jahr als ökumenische Gemeinschaft von unserem Bistum anerkannt wurde. Neben Diskussionen zu den verschiedenen Gemeinschaften bereiteten die einzelnen Gruppen auch eine Tageszeitliturgie nach ihrem Ritus vor.

Generell war das Wochenende geprägt von Begegnung, Diskussion, Tageszeitgebeten und Gesang. Eine fachmännisch und kurzweilig geführte Tour zu Fuß durch den Prenzlauer Berg am Samstagnachmittag rundete die ganze Sache ab.

Mit der sonntäglichen Eucharistiefeier mit ca. 70 Mitfeiernden in der Kirche des Klosters endete ein viel zu kurzes Wiedersehen mit anderen Alt-Katholiken des Dekanats.

Aber auch im November 2018 wird es wieder ein Dekanatswochenende geben.

 

Adventskollekte für die Dresdner Huntington-/Ataxie-Gruppe

In einer kurzen telefonischen Konferenz einigten sich die (neuen und alten) Kirchenvorstände auf die Verwendung der diesjährigen Adventskollekte unserer Gemeinde. Wie immer sollte ein diakonisches Projekt in unserer Region unterstützt werden. Einstimmig wurde beschlossen, dem Vorschlag von Dr. Kreuz (Dresden) zu folgen. Im Folgenden beschreibt er die Arbeit der Dresdner Huntigton - Gruppe:

"In den frühen 1990er Jahren habe ich die Selbsthilfegruppe für Familien mit Erkrankten an der Huntington-Krankheit und einer Heredo-Ataxie ins Leben gerufen, die sich Dank der Initiative von Martina Hanke, Freital, zu einer festen Gemeinschaft zusammengefunden hat.

Bei der Huntington-Krankheit (früher: erblicher Veitstanz bzw. Chorea Huntington) handelt es sich um eine fortschreitende, genetisch bedingte Neurodegeneration. Das bedeutet, daß wichtige Teile des Großhirns aufgrund eines Absterbens der Nervenzellen ihre Funktion einstellen. Die Folgen sind unwillkürliche, zappelnde, ausfahrende Bewegungen und vor allem psychische Veränderungen, die von Antriebsstörungen, Depressionen, Wahnvorstellungen, Psychosen bis hin zur Einschränkung der kognitiven und Gedächtnisleistungen mit einer sich entwickelnden Demenz führen. Ähnlich ist es bei den Ataxie-Krankheiten. Todesursache war bei beiden Krankheiten früher oft die nicht beherrschbare Lungenentzündung aufgrund des Volllaufens der Lunge mit Nahrung und Flüssigkeit. Durch eine Magensonde kann dies heute umgangen werden. Am Ende steht jedoch in allen Fällen die komplette Pflegebedürftigkeit bei verkürzter Lebenserwartung und stark eingeschränkter Lebensqualität unter Aufopferung der pflegenden Angehörigen.

Neben verschiedenen anderen Aktivitäten im Jahresverlauf organisiert Frau Hanke einmal im Jahr eine „Freizeit“ im behindertengerechten „Haus Rheinsberg* - Hotel Am See“ der Fürst-Donnersmarck-Stiftung, um aus dem Alltag herauszukommen, gemeinsam Spaß und Freude zu haben. Dies geschah in diesem Jahr z. B. durch einen Besuch der Oper „Carmen“ im Heckentheater des Schlosses Rheinsberg, durch eine Dampferfahrt auf den Seen rund um Rheinsberg, einen Bowlingabend, physiotherapeutisch angeleitete Wassergymnastik und von mir geleitete psychosoziale Gesprächskreise, getrennt für Erkrankte und pflegende Angehörige, wo doch einmal etwas gesagt wird, was man sich sonst nicht auszusprechen traut.

Diese „Freizeiten“ erfreuen sich sehr großer Beliebtheit mit in diesem Jahr über 40 Teilnehmern und helfen als wichtige Ressource die Batterien wieder aufzuladen und schützen so vor dem eigenen Burnout.

Ich bin jedesmal über den therapeutischen Effekt dieser drei Tage überrascht aber auch erstaunt, wo und wie Frau Hanke dazu das nötige Geld auftreibt, um den Teilnahmebeitrag der durch die Pflege doch arg finanziell belasteten Familien möglichst gering zu halten.

Auch im nächsten Jahr ist eine solche „Freizeit“, vom 12.-15.08. geplant, das Hotel bereits gebucht und die Karten, im nächsten Jahr für den „Freischütz“, schon fast bestellt.

Ich denke im Namen der Gruppe zu sprechen, wenn ich Ihnen und Euch schon jetzt ein großes „Dankeschön“ und „Vergelt’s Gott“ für die finanzielle Unterstützung ausspreche."

Dr. Friedmar Kreuz

Die Dresdner Huntington-/Ataxie-Gruppe in der Empfangshalle des Hotels

 

Wahl zum Kirchenvorstand im Herbst 2017

Am 5. März 2017 entschied die Gemeindeversammlung den Kirchenvorstand auf vier Personen zu verkleinern - es fand also eine Wahl von 2 KV-Mitgliedern und einer möglichen Ersatzperson für die Periode 2017 - 2023 statt.

Ihre Kandidatur bekundeten Herr Kunstmann (Dresden), Frau Brumme (Werdau) und Herr Bihler (Leipzig).

Es wurden 40 Stimmzettel abgegeben, 39 waren gültig. Auf Herrn Kunstmann entfielen 29 Stimmen, Frau Brumme 22 Stimmen und Herrn Bihler 15 Stimmen.

Somit sind Herr Kunstmann und Frau Brumme - die beide die Wahl angenommen haben - nun Mitglieder des Kirchenvorstandes für den Zeitraum bis 2023. Herr Bihler steht als "Nachrücker" zur Verfügung.

Herr Kunstmann Frau Brumme

Aus der Wahlperiode 2014 - 2020 gehören noch Gerhild Kreutziger und Frank Vesper dem Kirchenvorstand an.

 

(Unverwarteter) Gruß aus dem Norden

Überraschend hat sich unser ehemaliger Pfarrer Jens Schmidt an uns gewand. Zu seiner Verabschiedung überreichte unsere Gemeinde ihm ein Abschiedsgeschenk besonderer Art für den Neustart im Norden: eine "Klönschnack" – Bank. Nun taucht der "Dom" von Nordstrand, "unsere" Bank und v.a. alt-katholische Werbung besonderer Art in einem Informationsfilmchen auf:

https://www.youtube.com/watch?v=VgCMRzFA3ro&feature=youtu.be

 

9. Kinder - und Jugendwoche im Erzgebirge

Unter dem Motto Geschwisterliebe trafen sich in den Herbstferien in Großrückerswalde im Erzgebirge wieder 23 Kinder und Jugendliche mit Gilbert und Julia Then und Pascal und Annemarie Bihler aus Leipzig.

Geschwister streiten und Geschwister vertragen sich. Es kommt vor, dass sie so richtig gemein zu einander sind. Spannende Abenteuer mit Josef, seinen Brüdern und der Gruppe wurden erlebt. Und viel Zeit zum Singen, Basteln, Kochen und Spielen war auch dabei.

Taufe in der Elbe

So mancher Spaziergänger blieb neugierig stehen, als sich die alt-katholische Gemeinde während des Sonntagsgottesdienstes von der Diakonnissenhauskirche zum Flussufer aufmachte. Bei strahlenden Sonnenschein wurde Ayla Maria mit Dresdner Elbwasser getauft. Die Gemeinde begrüßte den Täufling mit einem Segenskanon in ihrere Gemeinschaft. Nach dem Gottesdienst hatte die Tauffamilie alle zu einer festlich gedeckten Kaffeetafel in den Kirchpavillon eingeladen.

Herzlich willkommen Ayla Maria!

 

Mit Sonne und Gesang

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich Mitglieder unserer Gemeinde und der evangelischen Gemeinde Rothenburg/OL zum ökumenischen Hofgottesdienst zusammen. Gemeindemitglied und Kirchenvorstand Gerhild Kreuziger und Jörn Stoffers hatten nach Vierkirchen eingeladen. Der evangelische Pfarrer Daniel Schmidt legte in seiner Predigt das Evangelium aus: Was bedeutet es "Gerechtigkeit zu üben". Im Anschluss sorgte Grillmeister Frank Vesper dafür, dass alle satt wurden. Ein Mitbring-Buffet rundete das Mittagessen ab. Nachmittags leitet Gerhild Kreuziger ein mehrstimmiges offenes Singen ein mit Gesängen aus unserem Gesangbuch "Eingestimmt". Mancher nutze die Mittagszeit zu einem Sonnenbad im Garten. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Segen. Viele Hände hatten für einen schönen Tag in Vierkirchen gesorgt.

 

Schulanfang mit Gottes Segen

Stolz zeigten die Schulanfänger ihre Federmäppchen und Schulranzen. "Wir sind alle in Gottes Hand eingeschrieben" schreibt der Prophet Jesaja. Vier Kinder in Leipzig und Dresden stellen sich im Sonntagsgottesdienst zum Schulanfang unter den Segen Gottes.

 

Alles neu: erste Schultüte

Auch die mittlere Tochter Sana der Familie Mahaini kommt zur Schule. Ein Dank gilt allen, die den Schulanfang von Sana Mahaini mit unterstützt haben. Unten ein Foto von ihrem ersten Schultag und unserer gesponserten Schultüte. Die Familie bedankt sich auch auf diesem Wege bei allen Unterstützern.

 

Wie in alten Zeiten - Gottesdienst im Werdauer Blockhaus

Die Gemeinde Werdau versammelte sich im Juli zum Gottesdienst in der Blockhütte eines Gemeindemitgliedes. Manche Erinnerungen wurden wach. Etliche Jahre hatte die Gemeinde in Werdau keinen Kirchenraum und fand in dieser Blockhütte immer gastfreundliche Aufnahme. Pfarrer Luhmer predigte über Erfolg und Misserfolg beim Säen. Ein gemeinsames Abendessen beendete den Nachmittag.

 

Gebet um die Einheit in Wittenberg

In kleinem Kreise zusammen mit der methodistischen Bischöfin Rosemarie Wenner wurde auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg am 13.Juli im Zelt der ACK (Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen Deutschland) für die Einheit der Christen gebetet. Unsere Gemeinde hatte für diesen Tag die Vorbereitung des Mittagsgebets übernommen. Jeden Tag um 12.30 Uhr wird von Mai bis September 2017 für die die Einheit gebetet. Es gibt viele geistliche, theologische, geschichtliche und politische Angeboten zum Thema Reformation und Martin Luther in diesen Monaten in Wittenberg. Natürlich wird Martin Luther auch nebenbei bestens vermarktet: Neben Luther-Bier und Schokolade konnten auch Luther-Socken und Luther-Nudeln erstanden werden.

 

Trauer um Hermann Löhnert

In der evangelischen Kirche zu Großschönau gedachten Familienangehörige, Freunde und Mitglieder der alt-katholischen Gemeinde am 07.06.2017 seiner. Die Predigt hielt der ehemalige Seelsorger der Gemeinde Sachsen Pfarrer Jens Schmidt, der extra aus Nordstrand angereist war.

In seinen Worten erinnerte er an Hermanns Vertrauen zum christlichen Glauben, zu Gott selbst; so groß, dass er sich zu einer festen Säule des alt-katholischen Gemeindelebens in der Oberlausitz entwickelte. Über 35 Jahre sorgte er dafür, dass diese Kirche zu den Gottesdiensten geöffnet und vorbereitet war.

Über Jahre hinweg war er Mitglied im Kirchenvorstand. Auf 2 Synoden vertrat er als gewählter Synodenabgeordneter die sächsische Pfarrgemeinde, auch beim Alt-Katholikenkongress in Münster oder 1985 bei der Bischofsweihe von Sigisbert Kraft.

Das Sudetenland war seine Heimat. Er war 6 Jahre alt, als er im Juni 1945 seine Vertreibung aus der Heimat erlebt. Was macht eine solche Erfahrung, was macht solches Erlebte mit einem 6 jährigen Kind? Wie sehr leidet ein Mensch unter dem Verlust seiner Heimat, wenn es ein erzwungener Verlust ist. Das diese Erfahrung ihn prägte, bewusst oder unbewusst, ist selbstverständlich:oft hat er davon erzählt - daher ist sein Leben, dass was ihm wichtig war, so zu deuten und zu verstehen: sich ein Stück heile Welt schaffen. Dafür zu sorgen, dass seine drei Kinder sich be-heimaten können. Das sie Heimat erfahren.

„Heimat ist nicht dort, wo man wohnt, sondern da, wo man liebt und geliebt wird“.

Eine Lebensweisheit, die zur Überzeugung des Apostels passt, für sein Leben feststellt:
„Unsere Heimat ist letzten Endes im Himmel“. Wir wissen: wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.

Das ist zutiefst christliche Hoffnung, mit Blick auf das Sterben und den Tod eines Menschen, mit dem wir das Leben geteilt haben. Eines Gottes der zu uns Menschen steht, weil er uns liebt. Weil er auch nach dem Tod zu uns ja sagt und wir Menschen leben dürfen in seiner Vollendung.

Komm heil´ger Geist – Ökumenischer Pfingstgottesdienst in Leipzig-Möckern

Am Pfingstmontag versammelten sich die Christen der evangelischen, der römisch-katholischen, und der alt-katholischen Gemeinde in der Kirche des Dominikanerklosters in Leipzig-Möckern zum gemeinsamen Gottesdienst. Pfarrer Luhmer predigte über die Kraft des Geistes und den Mut zu neuen Schritten. Zum Abschluss wurden alle am Ende der Osterfestzeit mit dem Licht der Osterkerze am Ausgang nach Hause entlassen.

 

Alt-Katholische Kirche bei beim Christiopher Street Day - Straßenfest in Dresden

Am Samstag dem 27.Mai war unsere Gemeinde - wie schon 2012 - mit einem Stand auf dem CSD-Straßenfest präsent.

 

Ostern in Lückendorf

5 Uhr morgens. Hell flackerte das Feuer in der noch dunklen feucht-kalten Nacht. Die Gemeindemitglieder wärmten sich an den hellen Flammen. Nach der Segnung des Feuers ging es mit der brennenden Osterkerze und Gesang in die festliche Lückendorfer Kirche. Mit der Feier der Osternacht und dem anschließenden Osterbrunch in der evangelischen Familienferienstätte fanden die Kar – und Ostertage in der Oberlausitz ihren Höhepunkt und Abschluss. Aber nicht wenige Teilnehmende nutzen noch die Möglichkeit bis Ostermontag zu bleiben um noch einige ruhige österliche Stunden zusammen zu verbringen. Wieder vielfältig waren die Gottesdienste mit einer Tischeucharistie an Gründonnerstag in der Familienferienstätte. Die Fußwaschung und die Ölbergstunde mit Texten und Taizeliedern ließen uns Jesu Weg an diesem Abend mitgehen. Der Karfreitag wurde traditionell im tschechischen Georgenthal und in Varnsdorf zweisprachig gefeiert zusammen mit der dortigen alt-katholischen Gemeinde. Gastfreundliche Aufnahme fanden wir wieder im Pfarrhaus bei der Familie Soloch.

Für die Kinder gab es ein neues Programm. Den Gründonnerstag beendeten sie mit einem Abendgebet und feierten den Karfreitagsgottesdienst mit Julia und Gilbert Then in der Familienferienstätte. Es wurde wieder viel gebastelt: Osterkerzen, Osternester, gefärbte Ostereier und ein Altartuch. Eine Umfrage in der Gruppe ergab: Nächstes soll es wieder nach Lückendorf gehen.

 

Osterfeuer in Werdau

Selbst das noch winterlich – regnerische Wetter hielt die Christen in Werdau - Fraureuth nicht ab zum Osterfeuer zu kommen. Gemeinsam feierten die evangelische, römisch - katholische und alt-katholische Gemeinde in der Liebfrauenkapelle einen Ostergottesdienst als Zeichen der Verbundenheit über Kirchengrenzen hinweg. Der Glaube an den auferstanden Jesus Christus eint alle Menschen gleich welcher Konfession sie angehören. Das war an diesem nachmittag zu spüren. Am Osterfeuer gab es Gelegenheit zum Gespräch und Kennenlernen bei Getränken und Grillwürstchen.

Neuer Bischof in Tschechien


Gute Kontakte pflegt unsere Gemeinde zur tschechischen Gemeinde von Varnsdorf. Am 1. April diesen Jahres wurde Dr. Pavel Benedikt Stránský (38) in Prag zum neuen Bischof für die alt-katholische Kirche in Tschechien geweiht. Bischof Dr. Stránský wurde bereits am 8. April 2016, von der Wahlsynode der tschechischen Kirche gewählt (Roland Solloch aus Varnsdorf kandidierte ebenfalls, unterlag aber) und folgt Bischof Dušan Hejbal nach, der in Ruhestand getreten ist.

Stránský wurde 1978 geboren und ist verheiratet. 1998 trat er der alt-katholischen Kirche bei und wurde 2003 zum Priester geweiht. Bislang war er Pfarrer der Gemeinde Zlin, in der er bereits als Diakon gewirkt hatte. Er ist der vierte Bischof der alt- katholischen Kirche Tschechiens.

 

Diakonisches Projekt

Die Spenden in unserer Gemeinde in der Adventszeit sollten ja wieder für ein diakonisches Projekt genutzt werden. Der Kirchenvorstand hat sich aus verschiedenen Vorschlägen für den zur Unterstützung einer christlichen Flüchtlingsfamile entschieden.

Durch Vermittlung von CABANA konnten wir einen Kontakt zu Familie Mahaini aus Syrien aufbauen. Anfang April haben sich einige zum ersten Mal zum "deutsch-arabischen Sprachkurs" in der Kurt-Frölich Straße getroffen. Herr Mahaini und der Dolmetscher Hasan waren dazu eingeladen.In den nächsten Tagen werden Familie Mahaini ein gespendetes Dreirad für die jüngste Tochter und Kleidung vorbeigebracht.

Über unsere weitere Unterstützung wird hier weiter berichtet.

 

Seltener Besuch

Ein Auto fährt vor. Ein Mann in schwarz steigt aus und schaut sich suchend um. Seltener Besuch in der Kurt-Frölich Straße. Ein römisch-katholischer Bischof besucht unsere Gemeinde. Gerne war der neue Bischof Heinrich Timmerevers vom Bistum Dresden-Meißen der Einladung unseres Kirchenvorstandes gefolgt und besuchte uns am Nachmittag des 16. Aprils. Das freundliche Gespräch und der ökumenische Austausch wurde mit dem gemeinsamen Vespergebet in unserer kleinen Hauskirche beendet.

 

Zentrale Gemeindeversammlung in Leipzig

Am Sonntag, dem 5. März fanden sich 30 Erwachsene und Kinder zum Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung in Leipzig ein. Pfarrer Luhmer predigte über das Fastentuch „Ich bin, weil du bist“. Die Kinder gingen der Lesung über Adam und Eva nach.

Gestärkt am Pizza-Buffet wurde die Gemeindeversammlung durch den Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Joachim Debes eröffnet.

Es erfolgte ein Rückblick auf das Jahr 2016 und ein Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen.

Der Seelsorgebericht 2016 wurde vom Pfarrer vorgestellt und kommentiert sowie der aktuelle Stand des diakonischen Projektes mit der Betreuung von Flüchtlingen erläutert.

Beschlossen wurde die Verkleinerung des Kirchenvorstandes von sechs auf vier Personen.

Die Gemeinde befürwortete mit großer Mehrheit die Weihe von Joachim Debes.

Rechner Jörn Stoffers stellte die Jahresrechnung 2016 vor sowie den Haushaltsplan 2017.

Die Rechnungsprüfer attestierten die Richtigkeit der Jahresrechnung, so dass der Vorstand entlastet werden konnte.

 

Ökumenischer Aschermittwoch in Leipzig und Dresden

In der evangelischen Auferstehungskirche in Leipzig empfing unsere Gemeinde zusammen mit den evangelischen Christen das Aschenkreuz und stimmte sich auf die österliche Bußzeit ein. In Dresden versammelten sich in der Strehlener Petruskirche der katholischen Gemeinde Christen dreier Konfessionen um gemeinsam mit einem Projektchor der verschiedenen Gemeinden den Beginn der österlichen Bußzeit zu begehen. Im Anschluss wurde zum mittlerweile traditionellen Fischsuppenessen in Gemeindehaus eingeladen.

 

Versöhnung - Gebet um die Einheit

Vertreter aller christlicher Nachbargemeinden in Dresden-Strehlen versammelten sich in der Kurt-Frölich Straße in der weltweiten Gebetswoche um die Einheit der Christen. In diesem Jahr waren die Texte aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums von deutschen Christen vorbereitet worden. Das Wort des Apostels Paulus von der Versöhnung aus dem 2. Korintherbrief stand im Mittelpunkt des Gebetes. Beim Agapemahl gab es Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen. Der Abend zeigte das gute ökumenische Miteinander der Christen vor Ort.

 

Sternsinger in Dresden und Leipzig

Auch im Jahr 2017 machten sich die Sternsinger wieder auf den Weg. Sie brachten den Segen für das neue Jahr und sammelten für ein philippinisches Schulprojekt.

Um den Dreikönigstag machten sich 10 Sternsinger in Dresden und Leipzig auf den Weg um Segen zu bringen. Mit Gesang, guten Wünschen und Weihrauch suchten sie unsere Gemeindemitgliedern und Freuden der Gemeinde auf. Für ein Schulprojekt unserer philippinischen Schwesterkirche in Manila wurden 521,51 € gesammelt. Mit den Geldern der Sternsingeraktion in unserm Bistum soll eine mobile Schule in einem Elendsviertel der Hauptstadt eröffnet werden.

Am 8.Januar feierten die Sternsinger mit den Sonntagsgottesdienst in Leipzig und Dresden und sangen ihre Lieder.