Archiv 2007

Dekanatstag 2007 in der Lutherstadt Wittenberg

Unser Dekanatstag 2007 fand am 1. September in Lutherstadt Wittenberg unter zahlreicher Teilnahme aus den Gemeinden des Dekanats Mitte-Ost statt.
Er begann vor der Thesentür der Schlosskirche mit einer Einführung zu Luthers Wirken, die von Pfarrer Herbert Rogmann (Gemeinde Quedlinburg) gehalten wurde.
Die Eucharistiefeier fand im Chorraum der Schlosskirche, und zwar in Konzelebration der Pfarrer Manfred Gersch (Großschönau) und Pfarrer i.R. Klaus Dieter Mittelhaus statt. Letzterer hatte uns dankenswerterweise die Möglichkeit vermittelt, an diesem Ort unseren Gottesdienst halten zu dürfen und auch für die Mitwirkung eines Organisten gesorgt.
Noch nie seit der Reformation hat wieder ein katholischer Gottesdienst in der geschichtlich so bedeutsamen evangelischen Schlosskirche stattgefunden. So ist es ein historisches Ereignis, dass uns die Kirche für eine Eucharistiefeier überlassen wurde.
Pfarrer Rogmann hielt einen Vortrag über das Leben Dr. Martin Luthers. Daran schloss sich ein Besuch der evangelischen Stadtkirche St. Marien an.
Der Dekanatstag fand seinen Abschluss mit der Besichtigung des Lutherhauses, des größten reformationsgeschichtlichen Museums der Welt.

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Pastoralsynode in Mainz

Vom 28.9. bis 3.10. fand in Mainz die Pastoralsynode statt. Herr Dr. Friedmar Kreuz aus der
Dresdner Gemeinde hat unsere Gemeinden vertreten.

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Deutsch-tschechischer Gottesdienst in Warnsdorf (Varnsdorf, Tschechische Republik)

Zum Abschluss des Treffens des Bundes der Niederländer in Seifhennersdorf fand am 19.8. in der alt-katholischen Kirche in Warnsdorf ein deutsch - tschechischer Gottesdienst statt.

 

25 Jahre zu Gast in der Diakonissenhauskirche

Pfingsten 1982 feierte die Dresdener Gemeinde den ersten Gottesdienst in der
Diakonissenhauskirche. Bis dahin war die Gemeinde an verschiedenen Orten in Dresden zu
Gast. Im Festgottesdienst am Pfingstsonntag erinnerten wir an diesen Tag. Schwester Erika
Schmidt, die in den 25 Jahren unser treue Begleiterin war, nahm unseren Dank für die
gewährte Gastfreundschaft entgegen. Mit einer Spende an die Schwesternschaft drückten wir
unseren Dank aus.

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Himmelfahrt in Lohmen

Die Dresdner Gemeinde versammelte sich am Himmelfahrtstag zu einem ökumenischen
Gottesdienst mit der evangelischen Gemeinde Lohmen auf Grund der Witterung nicht wie im letzten Jahr auf einer Waldlichtung sondern in der dortigen Pfarrkirche.
Der evangelische Pfarrer Stemmler hielt die Predigt und Pfarrer Solloch aus Varnsdorf leitete
die Liturgie. Danach war die Gemeinde zu Gast in Doberzeit bei Familie Kreuz.

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Lebensbegleitung bis zuletzt - Spenden an christlichen Hospizdienst

Seit vielen Jahren arbeitet in Ostsachsen ein ambulanter Hospizdienst. „Hospiz" heißt
Herberge, Gastfreundschaft und Raststätte. Hospizdienst bedeutet heute schwerstkranken,
sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Herberge und Raum zu geben, wenn die
schwere unheilbare Krankheit das Leben verändert hat und Fragen, Ängste und
Hoffnungslosigkeit aufkommen.
Aus dem ambulanten Hospizdienst entsteht nun zusätzlich ein stationärer Hospizdienst. In
Herrnhut entsteht das „Stationäre Hospiz Siloah". Am 2. Mai wurde bereits das Richtfest
gefeiert. Dabei konnten wir aus unserer Gemeinde eine Spende von 800 Euro überreichen.
Das Geld wird für den Bau der Schwesternrufanlage verwendet. Dazu kamen noch
Sachspenden. Inzwischen wird mit dem altkatholischen Pfarrer Solloch aus Varnsdorf über eine grenzüberschreitende Hospizarbeit nachgedacht.
In einem Brief der Leitung heißt es: „..wir möchten ganz herzlich DANKE sagen für die große finanzielle Zuwendung und die Sachspenden."

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Osternacht in Warnsdorf

Wie in den Jahren zuvor feierten wir die Auferstehung Christi in der Osternacht gemeinsam
mit unserer tschechischen Schwestergemeinde in Warnsdorf.
Im Gottesdienst spendete Pfarrer Solloch zwei tschechischen Jugendlichen das Sakrament der
Taufe. Am Nachmittag des Karsamstag ging eine Familiengruppe den Kreuzweg in St.
Georgenthal über den Kreuzberg.

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Emmaustag in Dresden

Zwanzig Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde unserer Gemeinden kamen in Vorbereitung auf die Pastoralsynode im Herbst in Mainz am 10. Februar in Dresden zusammen.
Mit Pfarrer Bernd Panizzi vom Synodenvorbereitungsteam gingen wir anhand der Emmausgeschichte diesen Fragen nach:
Welche Weg - Erfahrungen haben die Jünger gemacht? Dabei reichten die Erfahrungen von Enttäuschung über neue Sinnsuche bis zum Aufbruch im Glauben. Bei einem kleinen Spaziergang tauschten wir dann unsere eigenen "Weg - Erfahrungen" aus. Hier war von unseren eigenen Enttäuschungen und Hoffnungen die Rede. Schließlich ging es um die Fragen: Was macht unsere Gemeinde zur geistlichen Heimat und welche Hoffnungen und Wünsche haben wir an die Gemeinde? Neben den vielen positiven Erfahrungen gab es auch besorgtes Suchen nach Wegen in die Zukunft. Letztlich kam es zu einem notwendigen Austausch über die Gemeinde - Erfahrungen über die Feier des Gottesdienstes hinaus. Jeder und jede muss eigene Charismen in die Gemeinde einbringen. Schließlich müssen wir alle auch die materiellen Grundlagen für das Gemeindeleben schaffen.

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