Archiv 2010

Tag der offenen Tür

Am 20. November öffneten sich für alle Interessierten die Türen des Gemeindezentrums auf der Kurt-Frölich-Straße. Wer schon immer einmal etwas über die alt-katholische Gemeinde unverbindlich erfahren wollten hatte an diesem Tage die Möglichkeit dazu.

 

Gemeindetag an Buß– und Bettag

Am 17. November, dem diesjährigen Buß– und Bettag, fand wieder unser Gemeindetag statt. Er stand diesmal unter dem Motto "Ökumenisch denken - heißt global handeln".

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Dresden-Leubnitz wurden wir von Frau Elisabeth Naendorf vom Ökumenischen Informationszentrum e.V. Dresden durch den Tag begleitet. Neben ihrem Beitrag zu "Herausforderungen der Ökumene" machte uns Herr Kleber mit Kirchenbauten in Dresdens Süden bekannt.

 

 

Gemeinsamer Martinsabend

Am Donnerstag, dem 11.11.2010 wurde im Gottesdienst die Erinnerung an den hl. Martin wachgehalten. Im Anschluß fand ein gemeinsamer Martinsabend incl. Matins-Gans-Essen statt.

 

Wenn der Tisch gedeckt ist! Zweite sächsische Kinderwoche in Schirgiswalde

Nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr sind wir auch dieses Jahr wieder zur Kinderwoche in die Oberlausitz nach Schirgiswalde gefahren. Vom 10. bis 15. Oktober 2010 waren dort 14 Kinder und Erwachsene zusammen - davon gehörte die Hälfte unserer Alt-Katholischen Gemeinde an.

Es war eine gute Gelegenheit gemeinschaftlich Gemeinde zu leben. In diesen intensiven gemeinsamen Tagen konnten wir versuchen tiefer zu verstehen, was immer wieder Christen zusammenführt. So standen die einzelnen Tage unter den Themen: Einladung, Teilen, Versöhnung, Opfer und Dank. Im Grunde all das, was wir in jeder Eucharistie feiern.

Singen, Basteln, Wandern, Fußball und andere Spiele gehörten ebenso zum Programm, wie der reich gedeckte Tisch, der immer wieder gemeinsam bereitet wurde. Einen Höhepunkt stellte ein Sinnes-Parcours dar, den die älteren Kinder vorbereitet hatten. Pfarrer Schmidt war am Donnerstag da und feierte an dem Tisch, welchen wir jeden Tag zum Essen nutzten mit uns ein Agapemahl, bei dem wir uns besonders auch an das letzte Abendmahl Christi erinnern durften.

Es waren wunderschöne Tage und die Kinder waren sich einig: Wir kommen nächstes Jahr wieder!

Gilbert Then


 

57. Bistumssynode 2010

Bericht von Gerd Kleber

Als Vertreter unserer Gemeinde habe ich vom 30.09. bis 03.10. in Mainz an dieser Synode teilgenommen.

Ihnen alles zu berichten, was in diesen Tagen diskutiert, verabschiedet oder an die nächste Synode verwiesen wurde, kann in der hier gebotenen Kürze nicht erfolgen.

Nur soviel von den Tagungsordnungspunkten: Es ging um die Wahlordnung für Kirchenvorstände und Synodalabgeordnete. Synoden sollen künftig alle zwei, statt wie bisher alle drei Jahre einberufen werden und der gewählte Synodale vertritt die Gemeinde dann auf drei Synoden. Bischofswahl, bzw. auch eines Rücktritts des Bischofs war Gegenstand der Erörterung. Es wurde um Klärung der Vielzahl von Amtsbezeichnungen unserer Geistlichen gebeten. Geschlechtergerechte Sprache und die Benennung der Namen-Jesu-Kirche in Bonn, Bistums-, Bischofs-, oder Kathedralkirche wurden diskutiert. In Gruppenarbeit wurde Stellung genommen zum römisch-katholisch/alt-katholischen Dialogpapier zu einer möglichen Kirchengemeinschaft.

Unsere Kirchenzeitung „Christen heute" wird genauer darüber berichten und unser Pfarrer Jens Schmidt als einer der Protokollführer und/oder ich sind, hierzu stärker Interessierten Auskunft zu geben, gern bereit.

 

Danktag für die Schöpfung - Erntedankfest am 26.09.2010

Beitrag von Gerhild Kreutziger

Es war nach den eingegangenen Anmeldungen ersichtlich: Johns Blockhauskirche reicht nicht aus, um die Gemeinde am Erntedankfest aufzunehmen. Also wurde die Feier in das Gemeindezentrum der evangelischen Kirche mitten ins Stadtzentrum von Werdau verlegt. Die vielen Zugereisten fanden sich mit Gottes Hilfe (ER schenkte in meinem Fall den Erfindern des Navigationsgerätes einen wachen Geist und viel Verständnis für mich Kartenleseungeübte) auch dorthin, um miteinander zu feiern und den Sonntag gemeinsam zu verbringen.

In Ermangelung eines Organisten tat meine Bratsche das ihrige und umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Das fiel mir auch leicht in diesem wunderschönen, nur durch hohe Glaswände von der Stadt getrennten großen Raum. Und weil es Erntedank war, dankte ich in meinem Innersten gleich noch einmal Gott dafür, dass er Architekten mit solchen tollen Begabungen beschenkt hat und sie ihre Leistungen in seinen Dienst stellen. Und in meinem Fall, dass er meine Finger und Ohren nicht im Stich ließ, als ich die Bratsche anstrich.

Über die Ernte des Lebens sprach Pfarrer Jens Schmidt in seiner Predigt und dass wir mit unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten in Gottes Hand stehen und damit ein Teil der großen Schöpfung sind und somit eingefügt in das „Und er sah, das es gut war“, wie es am 6. Tag der Schöpfungsgeschichte heißt und dass dies Anlass zur Freude und des Dankes ist. Es wurde mir klar: für soviel Gutes, für so viele Geschenke und Verheißungen ist es einfach viel zu wenig, nur einmal im Jahr zu danken. Gerade deshalb ist Erntedank so wichtig.

Und deshalb war es auch ein ziemlich großer Personenkreis, der sich nach dem Gottesdienst aufmachte, um im Werdauer „Stiefelknecht“ gemeinsam mit einem guten Mittagsmahl weiter zu feiern. Mit einem Spaziergang durch die wunderschöne Natur ging es dann in Richtung „Blockhauskirche“. Dort, wo sonst die Gottesdienste in kleinem, familiären Rahmen bei Johns gefeiert werden, wartete heute eine reich gedeckte Tafel mit schmackhaftesten Kuchen auf die Gäste.

Am Ende ein Versprechen an die Werdauer: das Instrument wird wieder mitgebracht und dann werden wir singen zu Gottes Lob, was unsere Kehlen und meine Finger hergeben!

 

Feierlicher Gottesdienst zur Einführung von Pfarrer Jens Schmidt in Sachsen/Ostthüringen

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Dresdener Diakonissenhauskirche "installierte" Bischof Matthias Ring den bereits seit zwei Monaten in der Gemeinde tätigen Pfarrer Jens Schmidt offiziell als neuen, wie mehrfach betont erstmals in Vollzeit in Dresden amtierenden, Pfarrer für die Gemeinde Sachsen/Ostthüringen.

Pfarrer Solloch aus Varnsdorf assistierte dem deutschen Bischof - ein sichtbares Zeichen unseres bereits seit Jahren bestehenden guten Miteinanders mit der tschechischen Schwestergemeinde.

Das geistige Wachstum - so Bischof Ring - sei dem zahlenmäßigen Wachstum einer Gemeinde immer als wichtiger zu erachten. Durch die Verlegung und Neubesetzung des Pfarramtes in Dresden mit Pfarrer Schmidt wird wohl beides eintreten - die Gemeinde freut sich darauf!

 

Hier Auszüge aus einem Beitrag zur Einführung von Pfarrer Schmidt von Monika Kehrmann aus Rheinberg:

Aus der Predigt von Bischof Ring begleitet mich seitdem sehr stark seine Aussage, dass wir nicht „Für" sondern „In" leben müssen, denn wer in einer Sache lebt, der lebt auch für sie. Wer für den Frieden lebt, lebt noch lange nicht im Frieden, aber wer im Frieden lebt, ihn verinnerlicht hat, der lebt auch für den Frieden. Das lässt sich auf viele Beispiele übertragen: nicht für, sondern in der Liebe leben; nicht für, sondern in der Gemeinde. Jesus hat es uns vorgelebt. Er lebte in Gott, im Reich Gottes und nur so konnte er das Reich Gottes auf die Erde bringen. So können auch wir das Reich Gottes auf Erden nur verwirklichen, wenn wir in der Gemeinde leben, wenn wir lebendige Gemeinde sind.

Vor dieser Herausforderung stehen sowohl Pfarrer Jens Schmidt als auch die Gemeinde selbst. Beide Seiten haben - so Bischof Ring; ihre „Probezeit", die zeigen muss, wie lebendig Gemeinde wirklich ist. Und nur eine lebendige Gemeinde kann etwas ausstrahlen und andere auf sich aufmerksam machen. Nicht die Zahl der Mitglieder macht Gemeinde aus sondern das, was sie ausstrahlt.

Pfarrer Schmidt machte am Ende des Gottesdienstes mit einer Bildmeditation u einem Bild von Sieger Köder, das den Titel „Pfingsten" trägt, noch einmal deutlich: Pfingsten ereignet sich immer wenn wir uns vom Geist Gottes beschenken lassen, denn „Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und Besonnenheit geschenkt."

 

Verabschiedung Pfarrer Mass nach Regensburg

In Gottesdiensten am 12.06. in Leipzig bzw. 27.06. in Dresden verabschiedete sich Pfarrer Mass von der sächsischen Gemeinde Richtung Bayern.
Pfarrer Mass übernahm die Gemeinde in „Halbzeit“. In seine Amtszeit fielen solch wichtige Dinge wie die Verlegung und Einrichtung des Pfarramtes nach bzw. in Dresden, die weitere gottesdienstliche und seelsorgerliche Betreuung der Gemeinde und der Einsatz für die „Sachsen“ auf Bistumsebene. Neben der Fortführung guter Traditionen (gemeinsame Ostertage, Gemeindetreffen am Buß- und Bettag) fand auch der erste Radiogottesdienst unserer Gemeinde unter seiner Leitung statt. ---> Archiv
Wir wünschen Pfarrer Mass in seiner neuen Gemeinde in Regensburg alles Gute und Gottes Segen!

 

Gemeinsame Ostertage unserer Gemeinde in Lückendorf/Oberlausitz vom 1. – 4. April

Traditionell wollten wir die Ostertage wieder gemeinsam erleben - von Gründonnerstagabend bis zum Ostersonntagmorgen gemeinsam die Gottesdienste feiern, Gemeinschaft erleben und die wunderbare Natur genießen. In diesem Jahr waren wir dazu in der Evangelischen Freizeit- und Bildungsstätte in Lückendorf (www.ev.-bildungsstaette-lueckendorf.de) im schönen Zittauer Gebirge zu Gast. Dies ermöglichte uns auch wieder die gemeinsame Feier eines Gottesdienstes mit unserer tschechischen Schwestergemeinde in Varnsdorf, so wie wir dies schon im Jahr 2005 und 2006 erleben durften!

 

Bischofsweihe

Am 20.03.2010 wurde Pfarrer Matthias Ring (Regensburg) zum neuen, 10. Bischof unserer Alt-Katholischen Kirche in Deutschland geweiht. Auch aus unserer Gemeinde nahmen vier Vertreter am festlichen Weihegottesdienst teil. Der nunmehr neue Bischof versicherte den sächsischen Gemeindemitgliedern die Entsendung eines Pfarrers ab Mitte diesen Jahres!

 

Aus dem Dekanat

Am 16. Januar wurde Herr Diakon Walter Jungbauer in Erfurt (St. Michaelis) durch Bischof Joachim Vobbe zum Priester geweiht.

 

Sternsingeraktion 2010

Am 10. Januar zogen unsere Sternsinger durch Dresden und Umland. Die diesjährige Aktion brachte über 200 Euro für die Helene Maier Stiftung zur Unterstützung von hirngeschädigten Unfallopfern.

 

Firmung

Am 09. Januar wurde Herr Jens Eberhard Jahn in Leipzig gefirmt. Das Sakrament spendete in Vertretung unseres Bischofs Pfarrer Klaus Mass. Wir wünschen unserem neu Gefirmten, dass er den Heiligen Geist in unserer Kirche durch geistliche Heimat und spirituelle Erfüllung finde.

 

Advent und Weihnachten 2009 /2010 in unserer Gemeinde


"Hört der Engel helle Lieder..."

Auch in unserer modernen, oft hektischen Welt kann es manchmal so still werden, dass wir der Engel helle Lieder zu hören vermögen. Auch in der Kälte unserers Alltags vermag die Botschaft von der Menschwerdung Gottes Wärme zu verströmen. Gott klopft an die Türen unserer Herzen. Einige Mitglieder unserer Gemeinde haben im Advent nicht nur die Türen ihrer Herzen, sondern auch jene ihrer Häuser geöffnet.

Zum Adventssingen trafen wir uns nicht nur im Gemeindezentrum, sondern auch bei Claus Fischer in Leipzig und bei Familie Sandner in Dresden.

Geistliche Lieder, spiritueller Austausch, geselliges Beisammensein. Die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest begann in allen unseren Gemeinden mit der Feier der Buße am ersten Adventssonntag. Von Woche zu Woche entzündeten wir eine Kerze mehr. "Wir sagen euch an eine Heilige Zeit..."

Der Advent fand seinen Höhepunkt und Abschluss am vierten Adventssonntag im Gottesdienst in der alt-katholischen Kirche in Warnsdorf /Tschechien. Wir feierten gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde. Weder die unterschiedlichen Sprachen noch die 16 Minusgrade draußen (in der unbeheizbaren Kirche minus drei) hielten uns von der Feier der Eucharistie ab. Im Gegenteil es war ein wunderbares Erleben unserer gemeinsammen Hoffnug unseres einen Glaubens. Richtig warm wurde es dann (dank einer neuen Heizung) im Warnsdorfer Pfarrhaus. Pfarrer Solloch und seiner Gemeinde herzlichen Dank für die wunderbare Gastfreudschaft!


Die Christmette feierten wir in Dresden. Dieses Jahr gestalteten wir - aus eigener Kraft - und auf Wunsch unserer Kinder, ein eigenes kleines Krippenspiel.

"Habt keine Angst, ich verkünde euch eine frohe Botschaft. Jesus, euer Retter ist geboren..."


Der Weihnachtsgottesdienst in Leipzig, schon eine Tradition, wurde wie gewohnt von Pfr. Dieter Mittelhaus und von Diakon Gilbert Then gestaltet. Doch Weihnachten endet nicht mit der Geburt Jesu. Bis zum 2. Februar feiern wir das Christfest. Wir beginnen das neue Jahr "geistreich" mit der Firmung von Jens. E. Jahn in Leipzig und am 10. Januar ziehen unsere Sternsinger wieder durch Dresden. "Hört der Engel helle Lieder..."

 

 

Diese Homepage wurde erstellt von WebArt4u.agbi.de