Archiv 2012

 

Erster Familienbrunch im Ökumenischen Stadtteiltreff „Lebens L.u.S.T.“

Am 15. Dezember 2013 luden die evangelisch-lutherische und die altkatholische Gemeinde gemeinsam in den ökumenischen Stadtteiltreff "Lebenslust" in Leipzig-Waren zum Familienbrunch. Der Raum platze fast aus allen Nähten und dennoch hatte jeder der knapp fünfzig Teilnehmer einen eigenen Platz und bekam etwas zu essen. Jeder hatte etwas mitgebracht und so war das Buffett reich gefüllt.

Barbara Wawerka, Gemeindepädagogin der ev.-luth. Gemeinde und Gilbert Then, Diakon der altkatholischen Gemeinde begrüßten die Erwachsenen und die zahlreichen Kinder und waren überrascht, dass diese erstmalige Einladung ein solch starkes Interesse hervorgerufen hat.

Mit einem Adventslied und einem Gebet wurde das Buffett eröffnet. Nach dem Essen gab es für Große und Kleine ein "Theater aus der Kiste", bei dem Julia und Gilbert Then die Geschichte von Maria, Josef, Elisabeth und einem Engel, der übrigens sehr viel zu tun hatte, erzählten. Wenn ein Kind geboren wird, freuen sich meistens sehr viele darüber, doch die Zeit davor wird wenig beachtet. Vieles geschieht da eher im Verborgenen: Da gilt es Entscheidungen zu treffen, Konflikte zu lösen und schwierige Situationen zu überwinden. Damals war das bei Maria und Josef so und auch heute ist es ebenso oftmals auf dieser Welt. Schön ist es, wenn man dann singen kann: "Groß sein lässt meine Seele den Herrn!", was dann alle gemeinsam auch taten und es schlossen sich noch weitere Adventslieder an. Die Kleinsten konnten dann im Spielzimmer spielen, für andere gab es noch Bastelangebote für Sterne und Weihnachtskarten. Manche unterhielten sich sehr angeregt, lernten sich kennen und tauschten Telefonnummern und Emailadressen aus.

Beim großen Aufwasch fanden sich viele Hände, die mithalfen und alle waren sich einig: Den nächsten Familienbrunch gibt es bestimmt: am 23. Februar 2013 in der "Lebenslust".


Bistumssynode 2012 in Mainz

Heiterkeit und Sitzfleisch - diese beiden verbalen Pole charakterisieren rückwirkend die 58. Ordentliche Bistumssynode unseres Bistums in Mainz, an welcher Pfarrer Jens Schmidt und Gerhild Kreutziger für die Gemeinde Sachsen teilnahmen.

Insgesamt 57 Anträge waren abzuarbeiten, dazu die Berichte der Synodalvertretung und der Finanzkommission, des Bischofs, von BAF und BAJ entgegenzunehmen.

Die Anträge befassten sich überwiegend mit unseren Rechtsordnungen, die an die aktuellen gesetzlichen Verhältnisse anzupassen sind.

Nach der Einbringung unseres Sächsischen Antrags zur Einrichtung einer Kommission für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, nahm Bischof Matthias als Berichterstatter für die Synodalvertretung Stellung dazu und empfahl den Antrag abzulehnen.
Es sei nicht sinnvoll, ein weiteres theoretisches Papier durch einige wenige erarbeiten zu lassen, dem viele anschließend öffentlich zustimmen. Vielmehr komme es darauf an, die tatsächlich vorhandenen Initiativen für mehr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in unserem Bistum zu bündeln und zu verbreiten. Die einsetzende Diskussion zu unserem Antrag bewies, dass die Mehrheit der Synodalen diese Anregung verstand, weniger zu reden, sondern tatsächlich mehr zu handeln.

Trotz der anschließenden Ablehnung des Antrages durch die Synode ist unser Antrag als wichtigen Baustein für die Aktivierung unserer Gemeinden zu sehen: kurz nach dem offiziellen Ende der Synode gab es bereits zahlreiche Willensbekundungen, sich an einer entsprechenden Vernetzung zu beteiligen.

Die vor uns liegenden Jahre werden in unserem kleinen Bistum geprägt sein von strukturellen Freiräumen in unseren Gemeinden, die gefüllt werden wollen, und von der Entwicklung von Visionen dazu. Auch in unserer Gemeinde! Die jetzt durch Beschlüsse geregelten Rechtsgrundlagen ermöglichen das.

 

Neues aus Kafarnaum!

Unter diesem Motto fand vom 21. bis zum 26.10.12 die vierte Altkatholische Kinderwoche in Sachsen statt. Diesmal trafen wir uns in der Pfarrscheune in Großrückerwalde.

Die ersten Tage konnten wir die Herbstsonne genießen und in kurzen Hosen bei über 20 Grad Celsius auf der Treasse und im Garten verbringen. Gut, dass wir Freitag nach Hause fuhren, denn in der nächsten Nacht lagen 15 cm Neuschnee.

In den Tagen übten wir ein Theaterstück zum Thema, welches am Donnerstag Abend Primäre hatte. Wie wäre es wenn Jesus heute in Galiläa leben und dort heilen oder über den See gehen würde, so die Fragestellung des Theaterprogramms. Darüberhinaus beschäftigen wir uns intensiv mit den Texten vom reichen Fischfang, die Heilung der Tochter des Jairius, der Schwiegermutter des Petrus und des Gelähmten sowie der Berufung der ersten Jünger. Also alles Texte, die in der Wahlheimat Jesu am See Genesareth sich ereigneten.

Neben dem Spaßbadbesuch am Dienstag war auch unser Gottesdienst mit Pfarrer Schmidt am Mittwoch in der sehenswerten alten Dorfkirche ein echter Höhepunkt.

Alle waren sich einig: Nächstes Jahr geht es wieder nach Großrückerswalde, denn das Haus ist vor zwei Jahren sehr gut saniert worden und die evangelische Gemeinde vor Ort hat sich liebevoll um uns gesorgt. Ganz herzlichen Dank sagt Gilbert Then.

 

Firmung 2012 - Ein Fest in der Gemeinde


Am Samstag, den 13. Oktober hat Bischof Dr. Matthias Ring in unserer Pfarrei das Sakrament der Firmung gespendet. In einem festlichen Gottesdienst in der römisch-katholischen Liebfrauen - Kapelle in Werdau - Fraureuth empfingen Phillip Werner aus Werdau, Claus Fischer aus Leipzig und Gerd Kleber aus Dresden das Sakrament.

Eindrücke von der Feier und der Liturgie möchten daran erinnern:

„Gott unseres Lebens, salbe uns mit dem Öl der Freude und gieße deinen heilbringenden Geist über uns alle aus. Festige uns durch ihn im Glauben, ermutige uns in der Nachfolge Jesu und führe uns zusammen in der Gemeinschaft deines Volkes.“

„Ihr seid getauft im Wasser und im Heiligen Geist. Nun wird über euch erneut die Kraft Christi herabgerufen und ausgegossen. Ihr werdet auf der Stirn mit einem Kreuz bezeichnet. Ihr sollt seine Zeugen sein und als Erlöste leben. Seid lebendige Glieder, lebendige Steine in der Kirche und eurer Gemeinde. Dient euren Mitmenschen in der Kraft und Führung des Gottesgeistes nach dem Beispiel Jesu Christi, der gekommen ist, nicht um sich bedienen zu lassen, sondern um uns zu dienen.“

„Gott, du hast Claus Fischer, Gerd Kleber und Phillip Werner in der Taufe aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich: Sende ihnen den Heiligen Geist. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Ein-sicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke. Erfülle sie mit dem Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht .“

„Ich bringe jetzt das Chrisam-Öl zur Spendung des Firmsakramentes. Zusammen mit dem Katechumenen-Öl für die Taufbewerberinnen und Taufbewerber, sowie dem Krankenöl, wird es in der Kapelle unseres Gemeindezentrums aufbewahrt. Dadurch wird die Verbundenheit unserer Gemeinde mit den anderen Gemeinden unseres Bistums deutlich.“

 

Alt-Katholische Gemeinden beim Tag der Sachsen in Freiberg 2012


Zum 21. Tag der Sachsen vom 7. bis 9. September 2012 zeigte in diesem Jahr auch die alt-katholische Kirche Flagge. Mit einem eigenen Stand auf der Kirchenmeile informierte die Gemeinde über die alt-katholische Kirche und über die Angebote der Gemeinden in Sachsen.

In Anspielung auf die lokal ansässige Solarindustrie stand die Kirchenmeile unter dem Motto „Energie von oben – Christliche Angebote auf dem Tag der Sachsen“. Direkt an der Bühne der Kirchenmeile platziert nahmen viele Besucherinnen und Besucher zum ersten Mal wahr, dass es neben der römisch-katholischen noch eine andere katholische Kirche gibt. „Katholisch ohne Papst ... wie geht denn das?“ war die erstaunte Frage, die nicht nur einmal gestellt wurde.

Zum größten Volksfest Sachsens,welches jährlich von einer anderen sächsischen Stadt veranstaltet wird, erwarteten die Organisatoren ca. 450.000 Besucher. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich besuchte den Stand der alt-katholischen Pfarrei.

Auch wenn es nach wie vor sehr schwer ist mit Menschen in den östlichen Bundesländern über den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen (nur ca. jeder vierte gehört einer christlichen Kirche an), ist es für uns wichtig zu zeigen, dass es durchaus eine offene Kirche gibt, die mit den engen und altbackenen Vorstellungen mancher Menschen eben nicht übereinstimmt. Entsprechend trugen die Aufschriften auf den Shirts der Gemeindemitglieder, die den Stand mitbetreuten: „Alt-katholisch .... offener / jünger als du vielleicht denkst!“

 

Das Egidiusfest in Werdau...

...ist jedes Jahr Anlass zu einem ökumenischen Gottesdienst und Gemeindefest in Werdau. Neu war in diesem Jahr, dass erstmals auch wir Alt-Katholiken daran beteiligt waren. Unser Pfarrer Jens Schmidt hielt gleich die Festpredigt.
Nach einem Einstieg in die Thematik des Gottesdienstes durch den Hausherrn der röm-katholischen Kirche St. Bonifatius stellten 4 Wanderer aus den verschiedenen lokalen Kirchen vor, was Ihnen auf dem Weg des Glaubens wichtig ist. So standen Alt-Katholisch, Römisch-Katholisch und zwei evangelische Kirchen in Eintracht beisammen und hatten viele Gemeinsamkeiten dabei, z. B. die Musik.
In der Predigt nutzte Pfarrer Jens Schmidt das Bild des Labyrinth, um den Lebensweg zu zeichnen. Im Gegensatz zum Irrgarten, kann man sich in einem Labyrinth nicht verlaufen. Das wurde auch für jeden nach dem Gottesdienst im Garten der Kirche ganz deutlich spürbar werden.
Dort lag ein großes Labyrinth ausgebreitet, auf das man sich einlassen konnte, wenn man wollte. In der Mitte des Labyrinthes stand die Osterkerze als Symbol für Jesus Christus. Auf dem Weg dahin konnte man sich gar nicht verlaufen, auch wenn der Weg vielleicht lang war und viele Biegungen und Wendungen nahm. Mit einem Gartenfest, bei dem es Würtschen, Salate sowie Kaffee und Kuchen gab, klang das ökumenische Fest kurz nach Mittag aus.

 

Einweihung der alt-katholischen Kirche in Augsburg

Eine kleine Delegation unserer Gemeinde weilte der festlichen Weihe der Alt-katholischen Kirche in Augsburg bei.

 

Dresdner Ökumene - Gespräche: Bischof Dr. Matthias Ring diskutierte mit

"Konkurrenz belebt das Geschäft! Weshalb mehrere Konfessionen sinnvoll sind."

„Die Vielfalt der Konfessionen ist kein Skandal - diese Vielfalt ist unvermeidlich und eine Chance, denn sie fördert das Ringen um die Wahrheit und eröffnet neue Perspektiven auf das Mysterium des Glaubens. Der Skandal besteht eher darin, wie die Konfessionen miteinander umgehen." sagte unser Bischof Dr. Matthias Ring bei einer ökumenischen Veranstaltung im Rahmen der Dresdener Ökumenegesprächeam 26.06.2012.

 

Johannes-Sonntag in der Gemeinde Werdau

Am Sonntag, den 24. Juni feierte die Werdauer Gemeinde das Johannesfest. Es begann um 09.30 Uhr mit der festlichen Feier der Eucharistie in der röm-kath. Liebfrauen-Kapelle
in Werdau-Fraureuth. Anschließend waren alle Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde der Gemeinde zu einem Feiertags-Brunch eingeladen.

 

Altkatholiken zeigten beim CSD in Dresden Flagge

Erstmals war unsere Gemeinde mit einem eigenen Stand beim diesjährigen Christopher-Street-Day vertreten. Wir wollten damit zeigen, dass auch gleichgeschlechtlich liebende (katholische) Christinnen und Christen eine kirchliche Heimat finden können. Am 02.06.2012 konnten sich Interessierte auf dem Dresdner Theaterplatz über unsere Kirche informieren.

Einen Bericht darüber könne Sie hier lesen.

Taizégebet

Seit 2010 wurde einmal im Monat das Taizégebet in Dresden gefeiert. Zu Beginn waren immer ca. 10 Mitfeiernde anwesend. Schnell wurde der Kreis kleiner. Abgesehen von drei Personen, die quasi dienstlich dort waren, nahmen dann nur noch eine, manchmal zwei und sehr selten drei Personen daran teil. Trotz verschiedener Bemühungen ist es uns nicht gelungen, ein größeres Interesse am Taizégebet zu wecken. Die geringe Resonanz führt dazu, ab Juni kein Taizégebet mehr anzubieten. An dieser Stelle sei Gerd Kleber, der den Zugang zur Kapelle ermöglicht hat, gedankt. Einen Dank all denen, die uns musikalisch begleitet haben. Hier sollenbesonders Mathias Bertuleit und Samuel Dobernecker genannt werden. Im Namen der Dresdener Gemeinde sei vor allen Dingen Herrn Hillert herzlich gedankt, der über diese Zeit hin, die regelmäßigen Taizégebete mit Liebe und Hingabe vorbereitet hat.

 

Hl. Adalbert - Zeuge für das Leben und eines versöhnten Europas - Internationaler Radiogottesdienst des MDR aus Varnsdorf

Jeden Sonntag überträgt MDR FIGARO live den Radiogottesdienst aus einer Kirche in Sachsen, Thüringen oder Sachsen-Anhalt.

Am Sonntag, den 29. April 2012 wurde dieser Gottesdienst live aus und mit unserer Pfarrei gesendet - allerdings mit der außergewöhnlichen Besonderheit, dass dieser Gottesdienst ein gemeinsamer Gottesdienst unserer Pfarrei und der alt-katholischen Pfarrei „Christi Verklärung“ im tschechischen Varnsdorf war - der live aus der alt-katholischen Kirche in Varnsdorf übertragen wurde.

Für unsere Pfarrei war diese Gottesdienstübertragung eine gute und schöne Chance in den Medien hörbar zu sein und dadurch gleichzeitig den Alt-Katholizismus in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsent zu machen.

Einen Bericht von Claus Fischer über den Gottesdienst lesen Sie hier:


 

Geh mit uns auf unserm Weg - Gemeinsam (v)erlebte Kar– und Ostertage

Unter diesem Leitwort, fanden auch in diesem Jahr wieder die gemeinsamen Kar– und Ostertage unserer Pfarrei statt - auch in diesem Jahr führten uns diese Tage wieder in das Zittauer Gebirge, nach Lückendorf.

Von Gründonnerstag bis Ostermontag verbrachten wir die wichtigsten Tage eines Kirchenjahres miteinander.

 

Deutsch-tschechischen Begegnungssonntag in Jablonec/Gablonz im Isergebirge

Als "östlichste" Gemeinde des Bistums wollen wir auch weiterhin die Brückenfunktion nach Tschechien wahrnehmen. So übergab eine Delegation aus unserer Gemeinde im Auftrag des Bistums am 18. März im tschechischen Jablonec (Gablonz) an die dortige altkatholische Gemeinde eine Spende von 4.000 Euro, die zur Renovierung eines erst kürzlich zurück erworbenen und heruntergewirtschafteten Pfarrhauses verwendet werden sollen.

 

Gemeindeversammlungen

Ende Februar fanden in den einzelnen Gemeinden die Gemeindeversammlungen statt. Zahlreiche Mitglieder unserer Kirche nutzten die Gelegenheit, sich über den Seelsorge– und Pastoralbericht des Pfarrers auszusprechen. Eine Power-Point-Präsentation zeigte anschaulich die vielfältigen Aktivitäten in unserer Gemeinde.

Der Kirchenvorstand wurde entlastet und der neue Kirchenhaushaltsplanes 2012 vorgestellt und bestätigt.

Bei der Wahl des Synodalen/der Synodalin zur 58. Ordentlichen Bistumssynode vom 27. September bis 30. September in Mainz setzte sich Frau Gerhild Kreutziger aus Vierkirchen bei Görlitz gegen Herrn Dr. Jens Kunstmann aus Dresden mit 16 zu 13 Stimmen durch. Sie ist jetzt ebenfalls (nicht stimmberechtigtes) Mitglied des Kirchenvorstandes.

 

Nachmittag der Begegnung in Werdau

Am Samstag, den 21.01.2012 fand für die alt-katholischen Gemeindemitglieder in West-Sachsen und Ost-Thüringen, sowie für alle Interessierte, Freundinnen und Freunde unserer alt-katholischen Pfarrei ein Nachmittag der Begegnung in Werdau statt.

Gemeinsames Kaffeetrinken, ein bildhafter Jahresrückblick, ein Jahresvorausblick, sowie Zeit zu Gespräch und Begegnung füllten diesen Nachmittag der Begegnung, der mit der Feier der Eucharistie um 18.00 Uhr endete.

Eine wichtige Veränderung im Leben der Gemeinde vor Ort wurde beschlossen: die Verlegung des Gottesdienstortes nach Fraureuth!

 

"Klopft an Türen, pocht auf Rechte"

Diesem Ruf ist auch unsere Gemeinde gefolgt und hat sich in Dresden und Radebeul an der gemeinsamen Sternsingeraktion des Kindermissionswerks und dem Bund der katholischen Jugend beteiligt.

So konnten unsere Sternsinger, die am 8. Januar in Dresden unterwegs waren 225 Euro für dieses Anliegen sammeln.

Mit dem Segenswunsch auf den Lippen "Gott segne das Haus, er möge es führen! Das schreiben wir heut auf die Schwellen und Türen!" und dem Schriftzug "20 * C + M + B * 12" auf den Türen hinterließen die Sternsinger die besuchten Häuser und Wohnungen. Am Ende der Aktion wurden unsere Sternsinger Willibald und Paula Kugler, sowie Valerie Gruber durch Pater Hubert Schweitzer im Gottesdienst in Dresden empfangen und gesegnet.

Die Mädchen und Jungen, die 2012 als Caspar, Melchior und Balthasar unterwegs waren, setzen sich dafür ein, dass Erwachsene und Politiker ihre Rechte und die der Gleichaltrigen in aller Welt schützen. Denn Armut und Gewalt sind massive Verletzungen der Kinderrechte. Gesundheitsversorgung und Bildung müssen selbstverständlich sein. Doch gerade in Nicaragua, dem Beispielland der Aktion Dreikönigssingen, werden die Kinderrechte von vielen mit Füßen getreten. Missbrauch, Misshandlung und häusliche Gewalt gegen Kinder sind dort leider an der Tagesordnung. Die Sternsinger unterstützen in Nicaragua unter anderem Projekte, in denen sich Kinder sich für ihre Rechte einsetzen. Sie werden "stark" und selbstbewusst gemacht, um sich vor Übergriffen schützen zu können.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion in irgendeine Art und Weise unterstützt haben.

 

Gemeindemitglied wurde im Fernsehen vorgestellt

Das neue Jahr hat kaum begonnen und schon verzeichnet unsere Gemeinde einen ersten medialen Höhepunkt: das MDR-Fernsehen berichtete im Rahmen seiner Sendereihe "Glaubwürdig - Menschen im Porträt" über Frau Tanja Schmidt aus Dresden. Im Trailer heißt es:

Konfessionswechsel für die Liebe

"Tanja Schmidt lebt mit ihrem Mann Jens seit 2010 in Dresden. Es war ihre Liebe zueinander, die die beiden letztendlich hierher führte. Denn ursprünglich gehörten sie der römisch-katholischen Kirche an. Heute ist das nicht mehr so. Beide haben in der Alt-Katholischen Kirche eine neue Heimat für ihren Glauben gefunden.

Tanja Schmidt hat ihre geistliche Heimat in der Alt-Katholischen Kirche gefunden. Davor lebte sie eine ganz normale Kindheit und Jugend und gehörte einer römisch-katholischen Gemeinde am Niederrhein an. Als sie sich in den dortigen Priester verliebte, verließen beide die römisch-katholische Kirche. Sie verloren auch ihren Arbeitsplatz: Er durfte den Priesterdienst nicht mehr ausüben und Tanja nicht mehr im konfessionellen Kindergarten der Gemeinde arbeiten.

Dem Paar war klar, dass es ohne eine Kirchgemeinde nicht leben wollte. So kam Tanja Schmidt zu den Alt-Katholiken. Das ist eine kleine Kirche, die in Deutschland nur rund 15.000 Mitglieder hat. Ehemann Jens bekam in Dresden eine Pfarrstelle bei der Alt-Katholischen Gemeinde angeboten und so zogen beide in die sächsische Hauptstadt.

Für Tanja Schmidt war das ein großer Einschnitt, schließlich konzentrierten sich die Ereignisse wie Offenlegung ihrer Beziehung zu einem Priester, Konfessionswechsel, Hochzeit und Umzug auf wenige Wochen im Sommer 2010. Seit der kirchlichen Trauung in der neuen Gemeinde im Juli 2011 fühlt sich Tanja Schmidt nun wirklich angekommen in ihrem neuen Leben."