Archiv 2013

„Kleines Senfkorn Hoffnung – Wachstum im Osten“

unter diesem Motto trafen sich am letzten Oktoberwochenende 25 Teilnehmende aus dem Dekanat Ost im Dominikanerkloster St. Albert in Leipzig.

Die heute dort lebende Kommunität geht auf eine Neugründung im Jahre 1994 zurück und bewohnt eine im Jahre 1998 fertiggestellte Klosteranlage mit modernem Gästehaus.

Nach dem Ankommen und Kennenlernen am Freitag Abend mit anschließendem Singen und Klönen im Kaminzimmer wurde am Samstag Vormittag nach einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der Pastoraltheologie durch Pfr. Bernd Panizzi aus Heidelberg in drei Arbeitsgruppen (Sachsen, Quedlinburg und Berlin) zunächst die aktuelle Situation der Gemeinden analysiert.
Auch wenn die Gemeinden hinsichtlich ihrer Mitgliederstruktur sehr unterschiedlich sind, wurde dennoch deutlich, dass alle Gemeinden auf ihre eigene Art für die Teilnehmenden ihre geistliche Heimat bilden und für „Suchende“ und „Interessierte“ offen sind.

Auch 24 Jahre nach dem Mauerfall ist die Kirchenzugehörigkeit im Gebiet der ehemaligen DDR längst nicht selbstverständlich. Die Gemeindearbeit wird zudem durch die extreme Diasporasituation und den damit verbundenen langen Fahrtstrecken in den östlichen Bundesländern wesentlich beeinflusst.
Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen wurden sodann Ziele für das qualitative und quantitative Gemeindewachstum definiert und auf ihre zeitliche Realisierbarkeit hin geprüft. Die Arbeitsergebnisse werden nun den einzelnen Gemeinden vorgestellt und dort weiter diskutiert.

Am Samstag Abend wurde der Berliner Pfarrer Ulf-Martin Schmidt von den anwesenden Kirchenvorstandsmitgliedern und Geistlichen zum Dekan des Dekanats Ost gewählt. Er nimmt diese Aufgabe bereits seit seinem Start in der Berliner Gemeinde Anfang 2012 kommissarisch wahr.

Neben der umfangreichen Sacharbeit nutzten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit zur Mitfeier des Stundengebetes der Mönche.

Der alt-katholische Abschlussgottesdienst wurde am Sonntag Vormittag im Oratorium gefeiert. In seiner Predigt griff der sächsische Pfarrer Jens Schmidt nochmals das Motto „Kleines Senfkorn Hoffnung“ auf und verdeutlichte anschaulich an mitgebrachten Senfbaumsamenkörnern aus Israel, welche Kraft auch aus kleinen Dingen entstehen kann. Eine solche Kraft können wir auch aus unserem Glauben schöpfen und damit zum Gemeindewachstum im Osten beitragen.

Mit einem durchweg positiven Rückblick auf die vergangenen Tage (Danke an die Vorbereitenden!) fanden die Dekanatstage ihren offiziellen Abschluss.

Jürgen Janewers, Gemeinde Berlin

 

5. Kinderwoche 2013 - Das wünsch ich nicht nur mir

Vom 27. Oktober bis 1. November 2013 waren die Kinder und Jugendlichen wieder nach Großrückerswalde im tiefen Erzgebirge eingeladen.

Sie hörten von der spannende Geschichte von Tobit, seinem Sohn Tobias und von Sara, die
Tobias auf seiner abenteuerlichen Reise kennengelernt und wie kann es anders sein, sich
in … aber dazu mehr, wenn ihr die Teilnehmer fragt!

Dank an Julia und Gilbert Then, die auchin diesem Jahr die Fäden in der Hand hielten!

 

Pfarrer - Installation

Mit dem heutigen Tag schließt sich ein Kreis, den du, Jens, im Frühjahr 2010 begonnen hast, als du mit deiner Frau Tanja nach Dresden gekommen bist. Dadurch kam es zu Veränderungen, mit denen der eine leichter und ein anderer schwerer umgehen kann.

Veränderungen für dich: Von einer großen Gemeinde kamst du zu einer etwas kleineren, aber dafür weit gestreuten Gemeinde. Schnell fandest du heraus, dass es hier andere Herausforderungen gibt.
Veränderungen gab es auch für deine Frau Tanja. Sie verließ nicht nur ihre gewohnte Umgebung, Familie und Freunde. Von einem katholischen Kindergarten wechselte sie in einen konfessionsfreien Kindergarten. Außerdem war sie jetzt die Frau des Pfarrers. Eine neue Rolle für sie, in der sie sich auf die verschiedene Art und Weise in die Gemeinde mit einbringt.
Schließlich bedeutete dies auch Veränderungen für die sächsischen Gemeinden: Denn mit dir sind Veränderungen und Bewegung in vorhandene oder nicht vorhandene Strukturen gekommen…

...Was die gefahrenen Kilometer angeht, so kannst du locker jedem Außendienstmitarbeiter in einem normalen Unternehmen Konkurrenz machen. Da kommen leicht 40.000 km und mehr im Jahr zusammen…

…Unser Anliegen ist es, eine offene Kirche zu sein, die Jesus Christus zum Mittelpunkt hat. Wir wollen eine christliche Gemeinde sein, in der sich niemand ausgeschlossen fühlen muss, in der gefeiert und getrauert wird, in der demokratische Prinzipien zum Einsatz kommen und sich niemand abwenden muss, wenn seine Meinung einmal nicht die Mehrheitsmeinung ist. Wie auch immer unsere alt-katholische Gemeinde in Zukunft aussehen wird, wir haben viele Helfer und Helferinnen, denen ich heute und hier danken möchte…

Da ist zum einen Diakon Gilbert Then und seine Frau Julia, die ehrenamtlich nicht nur Gottesdienste , sondern auch die jährliche Kinder- und Jugendwoche organisieren, sich z.B. am ök. Projekt „Lebenslust“ beteiligen.
Dann möchte ich Pater Hubert Schweizer danken, der im Vertretungsfall die Gottesdienste in Dresden übernimmt.
Auch wenn er nicht direkt zu unserer Gemeinde gehört, möchte ich mich auch bei Pfarrer Roland Solloch aus Varnsdorf bedanken. Auch du, lieber Roland, übernimmst ab und zu einen Gottesdienst in unserer Pfarrei, wenn Not am Mann ist.
Und ich möchte mich bei Pfarrer Manfred Gersch und seiner Frau Christa bedanken, die beide über Jahrzehnte die Gemeinden in der DDR begleitet haben. Unsere Gemeinde hat ihnen sehr viel zu verdanken...

Da wir kein eigenes Kirchengebäude zur Verfügung haben, geht heute auch unser Dank an diejenigen, deren Kirchen wir nutzen dürfen.
Das ist zum einen hier die Diakonissenhaus-Kirche. Stellvertretend für alle Schwestern möchten wir uns bei Schwester Christine bedanken, die für uns Ansprechpartnerin ist.
Zum anderen danken wir der ev. Auferstehungsgemeinde in Leipzig. Unser Dank geht auch an die evangelische Kirchengemeinde in Großschönau und an die röm.-kath. Gemeinde in Werdau-Fraureuth, die uns dort Gastfreundschaft entgegenbringt...

...Eine Gemeinde kann nur leben, wenn sich viele mit ihren Talenten und Stärken einbringen...

Joachim Debes, 1. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

 

Erstkommunion

Am 21. September feierten wir in einer unserer vier sächsischen Gemeinden, in Werdau, im Westen von Sachsen, für die Gesamtpfarrei die Erstkommunion von zwei Kindern.

Während der Vorbereitungszeit durften die Kinder spüren, das Erfahren und Erfahrungen sammeln, etwas mit Fahren zu tun haben.

So machten wir uns an einem sommerlichen Ferientag auf den Weg zu einem Tauferinnerungstag nach Eisleben.
In Eisleben wurde am 10. November 1483 Martin Luther geboren und am nächsten Morgen, am Martins-Fest, in der St. Petri Kirche getauft.
Martin Luther hat seine Taufe zeitlebens als eines der wichtigsten Ereignisse für sich bezeichnet. Er beschreibt die Taufe als Geschenk Gottes, für die kein Mensch in Vorleistung gehen muss.

Immer noch fällt es vielen Getauften schwer, eine Beziehung zur eigenen Taufe zu entwickeln, weil sie als Säuglinge getauft wurden.
Im Jahr 2011 wurde die St. Petri-Kirche grundlegend saniert und zu einem Taufzentrum in Eisleben umgestaltet.
Wiedereröffnet wurde die Kirche 2012 und bei unserem Tauferinnerungstag konnten die Erstkommunionkinder das erfahren, was jemand so sagt:
„Die Tür öffnet sich. Ein hell durchleuchteter Raum empfängt dich. Die klare Architektur und die warmen Farben der Bänke laden ein, näher zu treten. Und dann stehen sie am Rand des Taufbrunnen. Von hier geht Bewegung aus. Ringe laufen über den Fußboden in immer weiter gefassten Kreisen, als fließe Wasser durch den Kirchraum.
In Bewegung geraten auch die Gedanken: Ich bin getauft. Ich bin einmalig. Ich habe eine Berufung, zu der kein anderer berufen ist.“
Versammelt um das einmalige, große, runde Taufbecken haben die Erstkommunionkinder über ihre eigene Taufe nachgedacht und erarbeitet, was die Taufe für ihr Leben bedeutet. Dazu hatten die Kinder Fotos ihrer Taufe, ihre Taufurkunden, Taufkerzen und Taufkleider mitgebracht. Auch der Krug in dem für unsere Pfarrei das Chrisamöl aufbewahrt wird durfte nicht fehlen. Ausgehend von diesen Zeichen, wurde für die Kinder die Bedeutung von Taufe lebendig, so dass der Tauferinnerung am Tag der Erstkommunion, am Taufbecken der Liebfrauen - Kapelle in Werdau einer besonderen Bedeutung zu kam, bevor die Kinder Tim und Vincent zum ersten Mal vom Brot des Lebens essen und vom Wein der Freude trinken konnten.

 

Pfarrerwahl

Am 9.6.2013 fand auf Einladung des Kirchenvorstandes die erste Pfarrerwahl in unserer Gemeinde statt. Einziger Kandidat war Pfarrer Jens Schmidt, der die Gemeinde bereits seit ca. 3 Jahren betreut.

Die Wahl erfolgte unter Leitung von Dekan Schmidt aus Berlin.

Von den 159 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern fanden sich 26 zur geheimen Abstimmung in der Diakonissenhauskirche ein - das sind ca. 16%. Somit wurde das Quorum für eine Anerkennung der Wahl (10%) erfüllt.

Das Wahlergebnis wurde vom Wahlvorstand öffentlich ermittelt und verkündet:

24x ja; 1x nein; 1x ungültig

Die Zustimmungsquote beträgt ca. 92% und liegt deutlich über der erforderlichen Quote von 70%.

Der Kirchenvorstand dankt allen Gemeindemitgliedern, die sich an der Wahl trotz widriger meteorologischer Umstände beteidigt haben.

Gott segne Pfarrer Jens Schmidt bei seiner Tätigkeit in unserer Gemeinde.

 


Rückblick auf die gemeinsamen Kar– und Ostertage

von Peter Peschel, Dresden

Unsere Familie wohnt in Dresden in der Straße, in der sich auch die Kapelle der alt-katholischen Gemeinde befindet. Vor zwei Jahren wurden wir durch Kirchenlieder, die aus einem Wohnhaus auf der anderen Straßenseite zu uns hinüberklangen, auf die Gemeinde aufmerksam. Seit dem haben wir einige Male an Gottesdiensten teilgenommen. Von Pfarrer Jens Schmidt wurden wir zur gemeinsamen Feier der Kar- und Ostertage in Lückendorf eingeladen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Da wir im Januar Eltern geworden sind, war es gleichzeitig unsere erste Reise mit unserem Sohn und der Beginn meiner väterlichen Elternzeit.

Die Ostertage wurden mit einem festlichen Gottesdienst mit Fußwaschung in der alten Dorfkirche eingeleitet. Am Karfreitag nahmen wir an einer bilingualen Kreuzwegsprozession im Schnee am Krížová hora (Kreuzberg) in Jiretín pod Jedlovou (Sankt Georgenthal) gemeinsam mit der tschechischen alt-katholischen Gemeinde aus Varnsdorf teil. Nach dem Kaffeetrinken im Pfarrhof in Varnsdorf fand der Karfreitagsgottesdienst in der Pfarrkirche Promenení Páne (Christi Verklärung) statt.

Höhepunkt war die Feier der Osternacht in der Lückendorfer Kirche. Die Kirche im dörflichen Barock mit hölzernen Emporen und dem typisch evangelischen Kanzelaltar war ein würdiger Rahmen für das höchste kirchliche Fest. Durch einen Damastmusterzeichner war sie damals mit biblischen Bildern ausschließlich in Grautönen versehen worden. Die feierliche Liturgie der Osternacht berührte mich sehr. Für mich als Gottesdienstbesucher mit eher evangelisch-lutherischer Kirchenpraxis sind Osternachtsfeiern noch nicht so lange Tradition.

Unsere Gruppe, die aus Migliedern und Freunden der Gemeinde aus Dresden, Leipzig, Werdau und Wien bestand, war in der Ev. Freizeit- und Bildungsstätte Lückendorf untergebracht, einem Haus, das keine Wünsche offen lies. Neben den Gottesdiensten gab es Angebote für morgendliche Andachten, Spaziergänge, das Essen wurde gemeinsam vorbereitet, es fanden abendliche Diskussionen statt, z.B. über den Ausspruch von Pilatus zur Inschrift auf dem Kreuz "Was ich geschrieben habe, bleibt stehen" und die Vorteile der tschechischen Sprache bei der Übersetzung desselben (tschech. "Co jsem napsal, napsal jsem"). Es gab daneben Raum für eigene Unternehmungen, wie z.B. Wanderungen in die verschneite Felsenwelt des Zittauer Gebirges.

Der Ostermontag war Abreisetag. Nach dem Aufräumen, das mit einem gemeinsamen Gebet abgeschlossen wurde, entschloss sich unsere Familie auf der Heimreise das nahegelegene Schloss Lemberk und den Brunnen der 1995 heiliggesprochenen Zdislava (Zdislavina studánka) am Burgberg zu besuchen und das heilige Wasser zu probieren.

Diese Wanderung war ein schöner Abschluss der Kar- und Ostertage in Lückendorf.

 

 

Die Krankensalbung als Sakrament der Stärkung

Christoph Lichdi aus Pirna berichtet:

Im Newsticker für Januar haben sicher einige von Ihnen die Ankündigung gelesen, dass am 10. Januar zwei junge schwangere Frauen als Vorbereitung auf den nahen Geburtstermin und Pfarrer Jens Schmidt zur Vorbereitung seines Krankenhausaufenthaltes das Sakrament der Krankensalbung empfangen werden. Eine der beiden Frauen war meine Frau Rahel.

Als Jens Schmidt uns fragte, ob Rahel wegen der bevorstehenden Geburt die Krankensalbung empfangen wolle, war ich selbst im ersten Moment etwas irritiert: Natürlich weiß ich, dass eine Geburt zwar eine natürliche Sache ist, aber keineswegs locker und leicht und völlig ungefährlich. Aber als römisch-katholisch aufgewachsener Christ hatte ich beim Begriff „Krankensalbung“ sofort die Assoziation „letzte Ölung“ - und das fand ich dann doch ein bisschen viel. Rahel ist in einer protestantisch freikirchlichen Gemeinde aufgewachsen, in der man das Sakrament der Krankensalbung nicht kennt. Interessanterweise war es für sie gleich klar, dass es dabei nicht um den Zusammenhang von Abschluss und Tod sondern vielmehr um Verwundung und Heilung geht. Und genau das war auch der Grund, warum Pfarrer Schmidt uns zu der Krankensalbung einlud.

Die Salbung selbst fand dann in einem „normalen“ Gottesdienst in der Kapelle im Gemeindezentrum statt. Pfarrer Ulf-Martin Schmidt aus Berlin lud nach einer kurzen Pre digt die Gemeinde ein, einen Kreis zu bilden und bat beide Paare in die Mitte des Kreises. Nun wurden die Hände und die Stirn beider Frauen gesalbt. Anschließend durften wir Männer als Zeichen der Verbundenheit in unseren Partnerschaften das Öl in die Hände unserer Frauen vollständig einmassieren. Für Rahel und für mich war die Salbung und der ganze Gottesdienst sehr bewegend und hell. Die Salbung hat uns ganz unmittelbar spüren lassen, wie stark wir von Gott angenommen und getragen sind. Wir durften erfahren, dass eine Krankensalbung etwas ist, was im höchsten Maß dem Leben zugewandt ist. In diesem Vertrauen durften wir frei und bereit auf die Geburt unseres ersten Kindes zugehen.

Am 30. Januar wurde unser Sohn Korbinian Franz Lichdi ohne Komplikationen gesund geboren.

 

Agapefeier in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen


Dorothea van Loyenaus der ev. Gemeinde Bannewitz schildert ihre Eindrücke so:

Aus Anlass der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen lädt der ökumenische Arbeitskreis jeweils im Januar zu einer Agapefeier ein - in diesem Jahr durften wir in die Gemeinde der Alt-Katholiken auf der Kurt-Frölich Straße einladen, die seit fast 3 Jahren zu diesem Kreis gehört.

Das Motto der Weltgebetswoche war von Studentenverbänden in Indien ausgewählt: "Mit Gott gehen". Die etwa 20 Teilnehmer/Innen der Agapefeier wurden von Pfarrer Schmidt und weiteren Gemeindemitgliedern herzlich willkommen geheißen und füllten die Kapelle bis auf den letzten Platz.

Alles war liebevoll vorbereitet: die Texte für die Feier lagen bereit, die Kapelle verbreitete - noch im weihnachtlichen Schmuck – eine familiäre Atmosphäre und der Tisch für das Agapemahl war reich gedeckt. Beim Singen und Beten, dem Hören auf Gottes Wort und dem gemeinsamen Mahl war die Gemeinschaft zwischen den unterschiedlichen Konfessionen und Gemeinden mit allen Sinnen zu spüren.

Wir freuen uns, dass wir in Gemeinschaft der drei Konfessionen "Mit Gott gehen" dürfen und danken ganz herzlich für die liebenswürdige Gastfreundschaft!