Gemeindebrief

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freundinnen und Freude unserer altkatholischen Gemeinde,


ich lasse mich gerne in diesen dunklen Monaten von Lichtspielen verzaubern. Fenster sind erleuchtet mit blinkenden Lichtgirlanden. Sterne funkeln in den Wohnungen. Wie schönt strahlt die Kerze auf dem Tisch in der hereinbrechenden Dämmerung. Das Lichterspiel lebt von dem Kontrast zwischen Hell und Dunkel.

In der dunklen Jahreszeit sehne ich mich nach Licht. Die Tage werden kürzer. Nebel und Wolken halten die Sonnenstrahlen ab.

Der Mensch braucht Licht. Es steigert sein Wohlbefinden, seine Leistungskraft und seine Gesundheit. Mit Licht verbinde ich Lebensfreude, Wärme, Hoffnung und Energie, die ich an manchen Wintertagen gut gebrauchen kann. Strahlende, warme Sonnentage sind etwas Herrliches. Mir geht es gut. Ich freue mich des Lebens.

Dunkelheit bedeutet dagegen Kälte, Einsamkeit, Krankheit und Lustlosigkeit.
„Lieber eine Kerze anzünden als über die Dunkelheit klagen“, sagt eine chinesische Weisheit.
Die vielen Lichter in den Fenstern und vor den Wohnungen sind für mich Hoffnungszeichen. „Seht her, hier wohnt ein Lichtmensch.“ Licht ist schöner und stärker als die Dunkelheit.

Jesus Christus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Das Weihnachtsfest in der dunklen Jahreszeit lebt von den Lichtern, die mich auf das freudige Ereignis der Geburt Jesu hinweisen.
Wir Christen glauben, dass dieser Jesus eine besondere göttli-che Kraft hat. Er ist eine Lichtgestalt für mich. Men-schen sind seit 2000 Jahren von ihm fasziniert.

„Wenn ich bete und an Jesus denke, löst sich manches Verkrampfte und Kalte in mir“, erzählt mir ein christlicher Mönch in Franken.

Lichterketten, Sterne und Leuchtgirlanden kommen im Frühjahr wieder in die Kiste. Toll, wenn ich für mich ein Licht des Lebens gefunden habe, das immer leuchtet auch über Weihnachten hinaus.

So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen im neuen Jahr.

Ihr Pfarrer Armin Luhmer


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