Kinder und Jugend

Viel Sonne – 10.Kinder- und Jugendwoche unserer Gemeinde

„Werwolf“ und „Mister X“ waren in diesen Herbstferien wieder in Großrückerswalde zu finden. Beide Spiele waren wieder ein „muss“ bei den 10. Kinder – und Jugendtagen, die unter der Leitung von Gilbert und Julia Then im Erzgebirge stattfanden. Anhand verschiedener biblischer Geschichten setzten sich die Kinder mit dem diesjährigen Thema „Fürchtet euch nicht“ auseinander.

Gilbert Then, Priester im Ehrenamt berichtet:

Seit zehn Jahren gibt es immer in den Herbstferien in der sächischen Gemeinde eine Kinder- und Jugendwoche. In den letzten Jahren fand diese Woche in Großrückerswalde im Erzgebirge statt, diesmal mit 22 Teilnehmern. Neben erlebnisorientierten Wanderung, Kochduell, Mister-X-Spiel, Theater, vielen Spielen, Taizegebet und langen Nächten, hatten diese Tage folgende Botschaft: Fürchte Dich nicht!

In der Tat, viele wichtige Texte in der Bibel enthalten genau diese Botschaft und so wurde in diese Woche Weihnachten und Ostern gleichzeitig gefeiert aber auch über Streit und Konfliktlösung, Gewalt und Gewaltlosigkeit, Engel und Frieden gesprochen. Egal, ob den erschreckten Frauen am leeren Grab oder den Hirten auf dem Feld, es begegnet ihnen ein Engel, der sagt: "Fürchtet Euch nicht!". Gerade in einer Zeit in der in unserem Land immer mehr Menschen Angst haben, vor tatsächlichen Gefahren und vor Ängsten, die von anderen geschürt werden, ist diese Botschaft, die uns sagt: "Fürchte Dich nicht, Du bist nicht allein!", wieder besonders wichtig geworden. Oft haben wir in diesen Tagen der Kinder- und Jugendwoche den Kanon: „Fürchte Dich nicht, den Frieden zu leben. Fürchte Dich nicht, der Schwächere zu sein. Fürchte Dich nicht für Leben einzustehen. Fürchte Dich nicht!“ (Hermann J. Eimüller) gesungen. Mit dem oder einem ähnlichen Lied auf den Lippen, sind viele Kinder und Jugendlichen nach Hause gefahren.

 

„Du schaffst das schon“ – Firmung in Werdau

Bischof Ring sprach in seiner Predigt über die positiven Erfahrungen, wo Menschen ermutigt und bestärkt werden etwas zu schaffen. Der Glaube an Jesus Christus möchte eine solche Ermutigung sein. Im Firmgottesdienst Ende August in Werdau wurden Tim John aus Crimmitschau und Vincent Werner aus Werdau gefirmt. Viele Gemeindemitglieder aus Leipzig, Dresden und Großschönau waren der Einladung zum Festgottesdienst nach Werdau gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein fand nach dem Gottesdienst einen Umtrunk vor der Kirche statt, den die Familien der Firmlinge ausgerichtet hatten. Anschließend gab es noch Gelegenheit beim Mittagsimbiß mit Bischof Ring ins Gespräch zu kommen.

Familiengottesdienst in Leipzig

Wer gehört alles zu einer Familie? Über Jesu Worte zur Familie und wer für ihn Mutter, Bruder und Schwester ist wurde im Gottesdienst nachgedacht. Zu unserer „Riesen-Groß-Familie“ gehören alle auf der Welt, die an Jesus glauben und die versuchen Gottes Willen zu tun. Zwanzig Kinder und Erwachsene fanden sich zum Sonntagsgottesdienst in der Auferstehungskirche in Möckern zusammen. Anschließend gab es ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindehausgarten. An einer langen Tafel unterm Baum fanden alle einen Platz und genossen die mitgebrachten Speisen und den Sommertag.

 

Jugendprogramm in Lückendorf


Die Anmeldung von über 10 Jugend-lichen und jungen Erwachsenen für die gemeinsamen Kar- und Osterta-ge motivierte das Vorbereitungsteam, erstmals ein eigenes Programm für diese Gruppe vorzubereiten.
Im Mittelpunkt standen zum einen spezifische Einführungen zu den je-weiligen einzelnen liturgischen Fei-ern der drei österlichen Tage, die kirchlich gesehen vom Beginn der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag bis zum feierlichen Schlusssegen der Osternacht ein einziger großer Gottesdienst sind. Zum anderen beschäftigten sich die Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen am Karfreitag vor al-lem mit dem Thema „Leid“ und wie es selbst erfahren, aber auch ande-ren zugefügt wird. Diese Themen wurden an dem großen Holzkreuz visualisiert, das von Gilbert Then und den Jugendlichen vor ein paar Jahren bereits in Lückendorf gebaut wurde. Am Karsamstag ging es dann darum, wie man gerade als Christ solches Leid verhindern oder lindern kann und was sich jeder ein-zelne davon selbst zutraut und Betroffenen anbieten kann. Diese Lö-sungen endeten auf der anderen Seite desselben Kreuzes und symbo-lisierten so, wie eng Karfreitag und Ostern miteinander verbunden sind: Das Kreuz als Symbol für Leid und Erlösung. Wer mochte, konnte sein Angebot, um Leid zu lindern, auf die blauen „Warnwesten“ schreiben, auf denen andere davor „gewarnt“ werden, dass der Träger ein alt-katholischer Christ ist. Diese Westen durfte sich jeder Teilnehmer zur Er-innerung mit nach Hause nehmen. Daneben gab es an Gründonnerstag noch einen gemeinsamen „Gang mit Jesus nach Getsemani“, eine ab-schließende Feuerrunde in Erinne-rung an das Kohlenfeuer, an dem Petrus in dieser Nacht Jesus mehr-mals verleugnete, eine Runde the-matisches „Outburst“ -Spiel und die Vorbereitung der Dorfkirche für die festliche Feier der Osternacht. Alles in allem ein sehr gelungenes und abwechslungsreiches Programm, wie die abschließende Feedbackrun-de am Osterfeuer am Ostersonntag ergab. An einzelnen Verbesserungs-vorschlägen wird gearbeitet, um auch im nächsten Jahr wieder ein entsprechendes Programm anbieten zu können. Die Botschaft von Ostern in Lückendorf 2018: Jesus lebt …. und unsere Gemeindejugend ist ebenfalls quicklebendig.

 

Zentrale Gemeindeversammlung in Leipzig

Am Sonntag, dem 11. März fanden sich 25 Erwachsene und Kinder zum Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung in Leipzig ein. Hier singen uns die Kleinsten ein lustiges Tierlied vor, welches sie im Kindergottesdienst kennengelernt haben.

 

Segen für das neue Jahr - Sternsinger unterwegs

In Leipzig und Dresden besuchten Kinder und Jugendliche unsere Gemeindemitglieder. Farbenfroh als Sternsinger und Könige verkleidet brachten sie den Segen für Haus und Bewohner. In diesem Jahr wurde mit der Sternsingeraktion unseres Bistums für ein Schulprojekt in Manila gesammelt. Unsere philippinische Schwesterkirche unterstützt an vier Orten mit einer mobilen Schule benachteiligte Kinder aus armen Familien. Neben dem Lernen von Lesen und Schreiben sind Hygieneschulung und Persönlichkeitsbildung wesentliche Elemente der Arbeit. Unsere sächsische Gemeinde hat über 600 € für das Schulprojekt gesammelt. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.

 

Geschwisterliebe: 9. Kinder - und Jugendwoche im Erzgebirge

Unter dem Motto Geschwisterliebe trafen sich in den Herbstferien in Großrückerswalde im Erzgebirge wieder 23 Kinder und Jugendliche mit Gilbert und Julia Then und Pascal und Annemarie Bihler aus Leipzig. Geschwister streiten und Geschwister vertragen sich. Es kommt vor, dass sie so richtig gemein zu einander sind. Spannende Abenteuer mit Josef, seinen Brüdern und der Gruppe wurden erlebt. Und viel Zeit zum Singen, Basteln, Kochen und Spielen war auch dabei.

 

 

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